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SEXUELLE BELÄSTIGUNG: CVP Schweiz erhöht den Druck auf Yannick Buttet

Die Parteileitung reagiert auf neue Belästigungsvorwürfe gegen Nationalrat Yannick Buttet. Sie fordert eine rasche Aussprache.
Der Walliser Nationalrat Yannick Buttet, CVP, links, hier Ende November im Gespräch mit Ratskollege Thomas Egger, gerät mehr und mehr unter Druck. (Bild: PETER SCHNEIDER (KEYSTONE))

Der Walliser Nationalrat Yannick Buttet, CVP, links, hier Ende November im Gespräch mit Ratskollege Thomas Egger, gerät mehr und mehr unter Druck. (Bild: PETER SCHNEIDER (KEYSTONE))

Die CVP Schweiz erhöht nach neuerlichen Belästigungsvorwürfen gegen Nationalrat Yannick Buttet den Druck auf den Walliser. «Die CVP Schweiz erwartet, dass es raschmöglichst zur Aussprache mit Yannick Buttet kommt, sobald sein Gesundheitszustand dies erlaubt», schreibt das Parteipräsidium in einer Mitteilung auf der Webseite der Partei. Buttet ist derzeit krankgeschrieben und unterzieht sich einer Therapie wegen seines Alkoholkonsums.

Die Verschnaufpause, die er sich mit der Krankschreibung vor zwei Wochen verschafft hatte, war jedoch von kurzer Dauer. Am Samstag erhoben vier Frauen unter der Bedingung der Anonymität neue Vorwürfe gegen den Walliser Nationalrat und Gemeindepräsidenten von Collombey-Muraz. In schriftlichen Stellungnahmen an die Westschweizer Zeitungen «Le Nouvelliste» und «Le Temps» schilderten sie konkrete Ereignisse zwischen 2013 und 2017, in denen sich Buttet ihnen ungebührlich genähert habe.

Darauf hat die CVP Schweiz nun reagiert. «Das Parteipräsidium der CVP Schweiz musste heute aus den Medien von neuen Berichten und Aussagen zum Verhalten von Nationalrat Yannick Buttet Kenntnis nehmen», heisst es in der Mitteilung. «Das beschriebene Verhalten ist aus Sicht der CVP Schweiz grundsätzlich inakzeptabel.» Buttet sei bereits vor zwei Wochen von seinen Funktionen bei der CVP Schweiz, namentlich als Vizepräsident, zurückgetreten. Damals hatte Buttet einen vereinbarten Aussprachetermin platzen lassen. «Die CVP Schweiz steht in vertieftem Kontakt mit der Kantonalpartei, dem PDC du Valais romand (PDCVr), um die nächsten Schritte zur Aufarbeitung der Vorfälle zu entscheiden», heisst es in dem Communiqué weiter.

Buttets Anwalt schrieb zu den neuerlichen Vorwürfen an die Zeitung «Nouvelliste», Buttet leide seit Jahren an einem schweren Alkoholproblem und sei nicht in der Lage, sich an solche Vorkommnisse zu erinnern.

(ffe.)

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