SHUTDOWN: Kaum Reklamationen von US-Reisenden

Der Budgetstreit macht vielen Touristen einen Strich durch ihre Ferienpläne. Bei Schweizer Reiseanbietern bleiben Klagen aber aus.

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Auf die Freiheitsstatue in New York kann man derzeit zwar nicht, aber Bootstouren mit Fotoshootings gibt es sehr wohl. (Bild: AP/Mark Lennihan)

Auf die Freiheitsstatue in New York kann man derzeit zwar nicht, aber Bootstouren mit Fotoshootings gibt es sehr wohl. (Bild: AP/Mark Lennihan)

red. Trotz den Behinderungen, die durch den «Shutdown» in den USA entstanden sind, verzeichnen die Reisebüros kaum Reklamationen oder Beschwerden von Schweizer Touristen. «Wir haben Glück im Unglück», sagt Walter Kunz, Chef vom Schweizer Reisebüroverband, gegenüber der «Zentralschweiz am Sonntag».

Für Inka Nobel, CEO vom online Reisedienstleister travel.ch, kommt dies nicht von ungefähr. «Man sollte die Freiwilligkeit der Amerikaner nicht unterschätzen. Längst nicht alle Parks und Museen haben geschlossen. Das zeigen unsere Stichproben», betont sie. Ihr Fazit: Die US-Reisen müssen sich wegen des «Shutdown» die Ferienfreude nicht verderben lassen. «Wer sich im Internet orientiert, findet schnell Alternativen», so Nobel.

Ägyptenreisen ziehen wieder an

Positiv entwickelt sich auch das Ägyptengeschäft wieder. Seitdem der Bund die verschärften Reisewarnungen für die Badeorte aufgehoben hat, zieht das Ägypten-Geschäft zu Jahresende wieder an. «Die ersten Anzeichen sind erfreulich gut», sagt Walter Kunz vom Schweizer Reisebüro-Verband. Dies bestätigt auch Inka Nobel vom online Reisedienstleister travel.ch: «Wir stellen eine rasche Erholung des Ägyptengeschäfts fest. Wenn sich die Lage stabilisiert und der Nachfragetrend anhalten sollte, dann bin ich für das Wintergeschäft als Ganzes vorsichtig optimistisch.»