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So wollen die SBB den Nachfolger von Andreas Meyer suchen

Der Verwaltungsrat hat einen Ausschuss von vier Personen gebildet. Diese stützen sich bei der Suche auf eine bekannte Headhunter-Agentur.
Anna Wanner und Sven Altermatt

Seit bald 13 Jahren sitzt Andreas Meyer an den Schalthebeln der Schweizerischen Bundesbahnen. Spätestens auf Ende 2020 räumt er den Chefsessel. Er wolle sich mit sechzig beruflich nochmals neu orientieren, sagte der heute 58-Jährige an der Medienkonferenz. Mit den aktuellen Problemen der SBB habe sein Rücktritt nichts zu tun.

Andreas Meyer, CEO SBB, und VR-Präsidentin Monika Ribar geben sich nach einer Medienkonferenz die Hand. (Bild: Peter Klaunzer/Keystone)

Andreas Meyer, CEO SBB, und VR-Präsidentin Monika Ribar geben sich nach einer Medienkonferenz die Hand. (Bild: Peter Klaunzer/Keystone)

Wann genau, die neue Chefin, der neue Chef die Leitung der SBB von Meyer übernehmen wird, ist unklar und hängt laut Verwaltungsratspräsidentin Monika Ribar vom Suchprozess ab. Das Profil für den CEO sei vom gesamten Verwaltungsrat erarbeitet worden: Die Person müsse ein grosses Unternehmen führen können, aber gleichzeitig eine hohe Affinität zur Politik haben. Ribar ist sich aber bewusst: «Die Eierlegende Wollmilchsau werden wir nicht finden.» Für eine Frauenkandidatur zeigte sie sich offen.

Jetzt ist zudem klar, wie der Suchprozess gestaltet werden soll. Der 9-köpfige Verwaltungsrat hat einen Nominationsausschuss für die CEO-Suche gebildet:

Monika Ribar, Präsidentin: Die 59-Jährige ist seit 2014 im Verwaltungsrat der SBB und hat bereits eine sehr konkrete Vorstellung, was ein neuer CEO mitbringen muss: Die neue Chefin, der neue Chef muss das Land gut kennen.Monika Ribar, Präsidentin: Die 59-Jährige ist seit 2014 im Verwaltungsrat der SBB und hat bereits eine sehr konkrete Vorstellung, was ein neuer CEO mitbringen muss: Die neue Chefin, der neue Chef muss das Land gut kennen.
Pierre-Alain Urech, Vizepräsident: Der 64-Jährige ist Bauingenieur und seit Verwaltungsratspräsident bei vier Gesellschaften im Energiebereich in der Romandie. Seit 2015 ist er Mitglied im Verwaltungsrat der SBB.Pierre-Alain Urech, Vizepräsident: Der 64-Jährige ist Bauingenieur und seit Verwaltungsratspräsident bei vier Gesellschaften im Energiebereich in der Romandie. Seit 2015 ist er Mitglied im Verwaltungsrat der SBB.
Alexandra Post Quillet, Mitglied: Die 52-Jährige ist Vorsitzende des Personal- und Organisationsausschusses des Verwaltungsrats. Sie ist seit 2012 Mitglied des SBB-Verwaltungsrat und hat andere Mandate im Lebensmittelbereich bei Emmi und Hug.Alexandra Post Quillet, Mitglied: Die 52-Jährige ist Vorsitzende des Personal- und Organisationsausschusses des Verwaltungsrats. Sie ist seit 2012 Mitglied des SBB-Verwaltungsrat und hat andere Mandate im Lebensmittelbereich bei Emmi und Hug.
Daniel Trolliet, Mitglied und Personalvertreter: Der 65-Jährige ist am längsten im Verwaltungsrat der SBB dabei und hat als Verbandssekretär der Gewerkschaft des Verkehrspersonal (SEV) eine wichtige Funktion in der Suche nach einem neuen Chef.Daniel Trolliet, Mitglied und Personalvertreter: Der 65-Jährige ist am längsten im Verwaltungsrat der SBB dabei und hat als Verbandssekretär der Gewerkschaft des Verkehrspersonal (SEV) eine wichtige Funktion in der Suche nach einem neuen Chef.
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Sie suchen den neuen SBB-Chef

Professionelle Hilfe von aussen

Für die Suche nach einem passenden Nachfolger holt sich der Ausschuss Hilfe von Profis. Der Headhunter Guido Schilling berät und begleitet die Verwaltungsräte der SBB beim Prozess. Laut Monika Ribar kennt der berühmte Personalberater die SBB bereits.

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