So wurde gerechnet

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Die Beratungsgesellschaft Libera hat für Fallbeispiele die zusätzlichen Abgaben und veränderten Leistungen aus der ersten und zweiten Säule berechnet. Die Differenz zwischen den Renten vor und nach der Reform summierte sie über die zurzeit erwartete Lebenszeit ab der ­Pensionierung. Bei der Mehrwertsteuer zog sie pauschal die Erhöhung von zweimal 0,3 Prozent pauschal auf 30 Prozent des Jahreslohnes mit ein. Bei einem Nein zur Reform würde die Steuer per 2018 um 0,3 auf 7,7 Prozent sinken. Alle Berechnungen in der zweiten Säule beziehen sich nur auf das gesetzliche Minimum. Die Mehrheit der Versicherten hat eine Pensionskasse mit überobligatorischen Leistungen. Für diese hat die Reform in der zweiten Säule keine oder eher geringe Auswirkungen. Diese lassen sich nicht allgemein bestimmen. Zudem tragen in der ersten und zweiten Säule die Arbeitgeber dieselben Mehrkosten wie die Arbeitnehmer.(red)