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Spenderrate ist immer noch tief

Organspende Die Schweiz ist kein Organspende-Land. Jedenfalls konnte das Ziel von 20 Spendern pro Million Einwohner noch immer nicht erreicht werden – mit einer Quote von 12,6 Spendern liegt die Schweiz im Vergleich mit der EU-Quote von 21,5 arg im Hintertreffen. Immerhin: Seit 2011 steigt die Zahl. Das ändert ­allerdings nichts daran, dass Ende 2017 nicht weniger als 1478 Personen auf der Warteliste standen; durchschnittlich starben ein bis zwei Personen pro Woche, weil nicht rechtzeitig ein Spenderorgan verfügbar war (vgl. Grafik).

Ein grosses Thema ist für Swisstransplant, die nationale Stiftung für Organspende und Transplantation, vor diesem Hintergrund die hohe Ablehnungsrate von 60 Prozent bei Angehörigen, die sich in Unkenntnis des Willens des Verstorbenen gegen eine Organspende aussprechen. Lösen könnte das Dilemma eine Regelung, wie sie die Volksinitiative «Organspende fördern – Leben retten» vorsieht: Wer sich nicht ausdrücklich gegen eine Spende ausgesprochen hat, wird im Sinn der vermuteten Zustimmung als Spender identifiziert. Seit Mitte Oktober werden Unterschriften für das Begehren gesammelt, das von Swisstransplant unterstützt wird. (bbr)

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