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Spielplatz

Für Papa Staat sind wir alle Kinder: die eigenen Gofen genauso wie die Nachbarsbuben, die Hiesigen wie die Zugezogenen. Papa Staat hat alle lieb und meint es mit allen gut. Aber er weiss auch: Kinder sind unmündig und einfältig. Sie brauchen eine starke Hand. Jetzt hat Papa Staat herausgefunden: Gewisse Kinder – Migranten und Geringverdiener etwa – werden häufiger krank. Dieser Einfluss der «sozioökonomischen Faktoren auf die Gesundheit» müsse korrigiert werden, schreibt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) – und hat sich entschieden, dorthin zu gehen, wo es weh tut: «Interkulturelle Vermittler» sollen «Orte wie zum Beispiel Spielplätze» aufsuchen, an denen «benachteiligte Familien mit Kleinkindern anzutreffen» seien. Diese werde man dann «zum Thema Ernährung und Bewegung» beraten. Sollten also am Spielplatz des Vertrauens verhaltensauffällige Gestalten herumlungern – es sind keine Perverslinge, sondern Abgesandte von Papa Staat. Tipp: Turnübungen und der Verzehr rohen Gemüses sind das Mittel der Wahl, um sich das Staatspersonal vom Leib zu halten. (pho)

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