SPIONAGE: Regli kritisiert Schweizer Politik

Der Nachrichtendienst des Bundes brauche mehr Kompetenzen für die Spionageabwehr, sagt Ex-Nachrichtendienstchef Peter Regli.

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Peter Regli, der frühere Chef des Schweizer Nachrichtendienstes. (Bild: EQ Images)

Peter Regli, der frühere Chef des Schweizer Nachrichtendienstes. (Bild: EQ Images)

fak. Nicht nur politisch, auch auf Ebene der Geheimdienste kann die Schweiz sich kaum gegen mächtige Staaten wie die USA durchsetzen. Das sagt Peter Regli im Interview mit der «Zentralschweiz am Sonntag». «Amerikaner, Russen und Chinesen haben, bildlich gesprochen, eine lange Lanze, wir nur ein kleines Sackmesser», so der ehemalige Schweizer Nachrichtendienstchef. Er plädiert daher für mehr Kompetenzen für den Nachrichtendienst zur Spionageabwehr. Auch zur NSA-Affäre, die kürzlich durch den Whistleblower Edward Snowden aufgedeckt wurde, äussert sich Regli: «Die Empörung ist scheinheilig. Viele glauben offenbar, dass der gläserne Bürger Zukunftsmusik sei. Doch er ist Realität.» Dass Schweizer Politiker Snowden Asyl gewähren wollen, hält er für «billigen Populismus».

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag oder im E-Paper.