Sport und Kultur unter einem Dach

Die Zentrumsgemeinde Sins will rund 14 Mio. Franken in eine neue Mehrzweckhalle auf dem Areal Ammannsmatt investieren. Das Projekt wurde in den vergangenen Monaten zur Projektreife aufgearbeitet.

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Sport und Kultur unter einem Dac h

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Aargauer Zeitung

Die Zentrumsgemeinde Sins will rund 14 Mio. Franken in eine neue Mehrzweckhalle auf dem Areal Ammannsmatt investieren. Das Projekt wurde in den vergangenen Monaten zur Projektreife aufgearbeitet.

Bereits vor zehn Jahren nach der Bauvollendung im Letten wurde klar, dass in der Ammannsmatt Platz für die Weiterentwicklung von Infrastrukturaufgaben der Gemeinde besteht. Im Areal Ammannsmatt befinden sich heute Schulhäuser aus verschiedenen Zeitepochen, eine Mehrzweckhalle und grosszügige Aussenanlagen. Bei den 50er-Jahre-Gebäuden (altes Primarschulhaus und alte Turnhalle) stehen grössere Sanierungen an. Durch den Abbruch der mitten im Areal stehenden alten Turnhalle Ammannsmatt und des alten Primarschulhauses kann das Areal besser genutzt werden.

Für Dreifach-Halle

Durch die Abbrüche von älteren, sanierungsbedürftigen Liegenschaften ergibt das Areal nach Ansicht des Gemeinderates die Freiräume, mit einer zeitgemässen Dreifach-Halle jetzige und in Reserve auch künftige Raumbedürfnisse zu decken. Die Halle trägt vor allem dem Nutzungsbereich Sport Rechnung. Die Dreifach-Mehrzweckhalle ermöglicht aber auch kulturelle und gesellschaftliche Nutzungen.

Durch diese flexible Nutzung der allgemeinen Räumlichkeiten wird auch eine Saalmöglichkeit für 200 bis 1100 Personen geschaffen. Weitere ergänzende Räume wie ein Proberaum für Vereine, Office und Küche gewährleisten einen bestmöglichen Betrieb. Der Neubau soll im Minergie-Standard gebaut werden.

Kredit für 13,77 Millionen

Die Gebäudekosten belaufen sich auf 10,25 Mio. Franken. Mit den Vorbereitungsarbeiten, Betriebseinrichtungen, Ausstattungs- und Umgebungskosten sowie weiteren Baunebenkosten wird mit Erstellungskosten von gesamthaft 14 Mio. Franken gerechnet. Nach Abzug der bereits bewilligten Planungskosten und des Kantonsbeitrags entstehen für die Gemeinde Nettoinvestitionen von 12,7 Mio. Franken.

Die Gemeindeversammlung hat im Detail Bruttoinvestitionen von 13,77 Mio. Franken zu bewilligen. Diese beinhalten auch ein Provisorium für das ausgelagerte Schulfach Werken. Dies soll in einer Containerlösung gefunden werden. Der Gemeinderat hält fest, dass der Entscheid für die Halle «aus einer guten Finanzlage heraus» erfolgt.

Bei positivem Beschluss der Gemeindeversammlung zum beantragten Kredit sieht der Gemeinderat den Beginn der Bauarbeiten im Frühjahr 2011 vor. Es wird mit einer Bauzeit von rund 1,5 Jahren gerechnet, sodass die neue Mehrzweckhalle auf Beginn des Schuljahres 2012/2013 in Betrieb genommen werden kann. (gr/AZ)