Städteverband will an Kesb festhalten

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Reform sda. Der Schweizerische Städteverband (SSV) setzt sich für die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb) ein: Er lehnt eine Rückkehr zum alten System ab. Verbesserungen seien aber zu prüfen, teilte der SSV gestern mit. «Die neuen Behörden funktionieren insgesamt gut», heisst es in der Mitteilung. Die SVP des Kantons Zürich hingegen trauert den Laienbehörden nach. SVP-Kantonsrat Jürg Trachsel forderte gestern vor den Medien, dass auch Laien in die Kesb Einsitz nehmen können. Weiter wiederholte die SVP einmal mehr ihre Forderung nach mehr Mitspracherecht der Gemeinden. Ein entsprechender Vorstoss ist im Nationalrat hängig.