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STÄNDERAT: Ermittler sollen DNA auswerten dürfen

Bei Mördern, Vergewaltigern und anderen schweren Gewalttätern sollen die Strafverfolgungsbehörden künftig mehr Informationen aus der DNA verwerten dürfen.
Auf diesem Weg in Emmen kam es im vergangenen Jahr zur folgenschweren Vergewaltigung. (Bild: Keystone)

Auf diesem Weg in Emmen kam es im vergangenen Jahr zur folgenschweren Vergewaltigung. (Bild: Keystone)

Die Rechtskommission des Ständerats hat eine entsprechende Motion des Luzerner FDP-Nationalrats Albert Vitali einstimmig zur Annahme empfohlen, wie die Parlamentsdienste am Dienstag mitteilen. In der kommenden Wintersession stimmt der Ständerat über den Vorstoss ab. Der Nationalrat hat Vitalis Vorstoss bereits gutgeheissen.

Heute darf mit der DNA nur das Geschlecht eines Täters eruiert werden. Vitalis Vorstoss zielt darauf ab, dass bei schweren Verbrechen aus der DNA zum Beispiel auch Angaben über Augen-, Haar- oder Hautfarbe verwendet werden dürfen.

Genaueres Täterprofil

Vitali nahm in seinem Vorstoss Bezug auf die DNA-Massentests, welche die Luzerner Polizei veranlasst hatte, nachdem im Juli 2015 in Emmen eine junge Frau vergewaltigt worden war. 371 Männer wurden zum Test aufgeboten, der Täter konnte aber noch immer nicht ausfindig gemacht werden. Laut Vitali könnte man auf aufwendige und teure Massentests wohl verzichten, wenn man – dank Änderungen im DNA-Gesetz – ein präziseres Täterprofil erstellen könnte.

kä/sda

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