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STANS: GSoA sagt Pilatus-Flugzeugen den Kampf an

Erneut wurde ein Pilatus-Flugzeug als Waffe umgerüstet und gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt. Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee fordert, dass die Flugzeuge als Kriegsmaterial eingestuft werden. Kriegsmaterial soll zudem nicht mehr exportiert werden dürfen.
Geht es nach der GSoA, soll der Pilatus-Flieger des Typs PC-7 als Kriegsmaterial eingestuft werden. (Bild: pd)

Geht es nach der GSoA, soll der Pilatus-Flieger des Typs PC-7 als Kriegsmaterial eingestuft werden. (Bild: pd)

Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) fordert, dass die Stanser Flugzeuge Pilatus als Kriegsmaterial eingestuft werden. Gleichzeitig soll ein Ausfuhrverbot von jeglichem Kriegsmaterial geschaffen werden. Damit reagiert die GSoA auf eine Meldung des «Tages Anzeigers», wonach Anfangs Juni bewaffnete Pilatus-Flugzeuge des Typs PC-7 in Mexiko gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt wurden.

GSoA-Sekretär Lewin Lempert schreibt in einer Medienmitteilung: «Dass heute Pilatus-Flugzeuge der Typen PC-7, PC-9 und PC-21 immer noch nicht als Kriegsmaterial gelten, gleicht einem schlechten Witz. Die Kriegsmaterialverordnung muss der Realität angepasst werden.» Die GSoA will morgen Samstag, dem 1. August, eine Kampagne gegen die Rüstungsindustrie starten. Dabei wird sie laut eigenen Angaben unter anderem die Schweizer Kriegsmaterialexporte thematisieren. Sie fordert ein unverzügliches Waffenembargo gegen Mexiko sowie eine vollständige Offenlegung der Interessenbindungen der Parlamentarier mit der Rüstungsindustrie.

Es ist nicht das erste Mal, dass Pilatus-Flugzeuge als Waffe missbraucht wurden. In Tschad warfen im Jahr 2008 bewaffnete PC-9 Bomben auf Flüchtlingslager. 1994 wurde die indigene Bevölkerung in Chiapas bombardiert und mehrere hundert Menschen kamen ums Leben. Damals musste sich der Bundesrat öffentlich dafür entschuldigen, den Export dieser Maschinen zugelassen zu haben.

pd/spo

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