STEUER-AFFÄRE: «Das riecht nach Kampagne»

FDP-Fraktionschefin Gabi Huber schliesst nicht aus, dass die Steuer-Affäre ein Angriff auf den zweiten Bundesratssitz der FDP war.

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Auf einem Bildschirm ist in der Wandelhalle in Bern die Rede von Johann Schneider-Ammann im Ständerat zu sehen. (Bild: Keystone / Peter Klaunzer)

Auf einem Bildschirm ist in der Wandelhalle in Bern die Rede von Johann Schneider-Ammann im Ständerat zu sehen. (Bild: Keystone / Peter Klaunzer)

Nach dem Persilschein der Berner Steuerverwaltung für die Ammann-Gruppe bezieht FDP-Fraktionspräsidentin Gabi Huber Stellung zur Steuer-Affäre um Bundesrat Johann Schneider-Ammann. Sie habe keine Sekunde an der Korrektheit der Steueroptimierung gezweifelt, sagt die Urnerin gegenüber der «Zentralschweiz am Sonntag». Im gespräch greift sie Medien und die SP scharf an: «Was wir hier erlebt haben, ist Willkür gegen einen Bundesrat, der als Unternehmer korrekt und gesetzeskonform gehandelt hat.» Die Steueraffäre ist für Huber eine «Kampagne», sie vermutet dahinter einen Angriff auf den zweiten Bundesratssitz der FDP.

Die FDP will sich davon jedoch nicht beeindrucken lassen. Selbstverständlich werde die Fraktion Schneider-Ammann auch 2015 wieder aufstellen. «Etwas anderes kann ich mir nicht einmal in meinen wildesten Albträumen vorstellen», so Huber.