STRAFANZEIGE: Frick erhält Rückendeckung aus der Branche

Die Wahl von Bruno Frick in den Verwaltungsrat der Finanzmarktaufsicht sei kein Kuhhandel, sagt der Nichtbankensektor. Dieser hatte Frick nominiert.

Sermîn Faki
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Bruno Frick. (Bild: Harry Ziegler / SZ)

Bruno Frick. (Bild: Harry Ziegler / SZ)

Das Forum der Selbstregulierungsorganisationen, welches den Schwyzer alt Ständerat Bruno Frick zur Wahl in den Verwaltungsrat der Finanzmarktaufsicht vorgeschlagen hatte, hält auch nach Einreichung einer Strafanzeige am CVP-Politiker fest. «Bruno Frick ist eine hervorragende Wahl», sagt Martin Neese, Präsident des Forums  gegenüber der «Zentralschweiz am Sonntag». Vorwürfe, die Wahl sei ein abgekartetes Spiel von Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf und der CVP, bestreitet er vehement: «Wer behauptet, die Wahl von Bruno Frick sei ein Kuhhandel gewesen, hat keine Ahnung, wie solche Wahlen laufen.»

Auch Frick selbst meldete sich am Samstag zu Wort. Gegenüber Radio SRF wies er alle Vorwürfe gegen ihn zurück. Eine Anzeige allein bedeute noch nichts. «Jeder kann gegen jeden ins Blaue klagen», sagte er. Er gehe davon aus, dass keine Strafuntersuchung eröffnet werde. Falls doch, werde er sich dieser stellen. Frick gab zudem bekannt, dass er aus dem Vorstand des Wirtschaftsdachverbands Economiesuisse austritt. Grund dafür seien mögliche Interessenkonflikte.

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