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SUIZID: Schloter wollte bei der Swisscom aussteigen

Neue Details zum Suizid von Swisscom-CEO Carsten Schloter sind ans Tageslicht gekommen. Wie das Wirtschaftsmagazin «Bilanz» berichtet, wollte Schloter kurz vor seinem Tod die Kündigung einreichen.
Carsten Schloter wollte die Swisscom verlassen. (Bild: Keystone)

Carsten Schloter wollte die Swisscom verlassen. (Bild: Keystone)

So soll Schloter bereits seit dem Frühjahr im Kontakt mit drei Headhuntern gestanden sein. Unter anderem habe er sich Hoffnungen gemacht auf den Chefposten eines Joint Ventures zwischen der Schweizer Velofirma BMC/Stromer, Swisscom, Google und dem amerikanischen Elektroautohersteller Tesla.

Grund für die geplante Kündigung soll ein «Zermürbungskrieg» mit VR-Präsident Hansueli Loosli gewesen sein. Die Reibereien zwischen dem Swisscom-CEO und seinem VR-Präsidenten drangen auch bis zur UVEK-Vorsteherin Bundesrätin Doris Leuthard vor. Sie sprach Schloter darauf an – ihre Intervention blieb jedoch folgenlos.

Der Swisscom-CEO Carsten Schloter wurde am 23. Juli tot an seinem Wohnort im Kanton Freiburg aufgefunden. Sein Suizid kam unverhofft und gibt Rätsel auf.

nop

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