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SUVA: Knochenbrüche auf Skipisten nehmen zu

Wer beim Vergnügen im Schnee verunfallt, erleidet heute häufiger einen Knochenbruch als vor zehn Jahren. Gründe dafür sind der vermehrte Einsatz von Kunstschnee und überhöhte Geschwindigkeit der Wintersportler.
Im Schnitt verunfallen 180 Personen pro Tag auf Schweizer Skipisten. (Bild: PD)

Im Schnitt verunfallen 180 Personen pro Tag auf Schweizer Skipisten. (Bild: PD)

Heutzutage enden 22 Prozent aller Schneesportunfälle mit einem Knochenbruch, wie die Suva am Mittwoch mitteilte. Vor zehn Jahren seien es noch 17 Prozent gewesen. Ebenfalls zunehmend seien Unfälle mit mehreren Frakturen.

Jährlich verunfallen durchschnittlich 65'000 Personen der Schweizer Bevölkerung auf Pisten im In- und Ausland. Laut der Untersuchung haben Knochenbrüche in allen Altersgruppen zugenommen. Männer sind häufiger davon betroffen als Frauen.

Als Grund gibt die Suva der vermehrte Einsatz von Kunstschnee an, der zu harten Pisten führe, sowie Skifahrer, die ihre Geschwindigkeit überschätzen.

Die Folgekosten der Verletzungen seien seit der Jahrtausendwende um fast 40 Prozent gestiegen, schreibt die Suva weiter. Das liege auch an der Zunahme der Frakturen.

Damit es gar nicht erst zu Knochenbrüchen kommt, sensibilisiert die Suva in Schweizer Skigebieten mit Plakaten und Events zum Umgang mit Risiken im Schneesport. Wichtig sei insbesondere, sein Können auf der Skipiste nicht zu überschätzen.

Hinweis: Die Suva ist mit ihrer Präventionskampagne auch in unserer Region unterwegs: am 12. Februar 2015 auf der Melchsee-Frutt sowie am 19. Februar 2015 im Hoch-Ybrig.

sda/rem

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