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Tage des Abschieds aus dem Bundeshaus: Vier Politiker sagen, wie sich das anfühlt

48 Parlamentarier verabschieden sich am Freitag aus dem Bundeshaus. Vier prominente und gewichtige Köpfe blicken zurück auf ihre Zeit im Parlament.
Tobias Bär, Dominic Wirth
Adrian Amstutz (o.l.), Corina Eichernberger (o.r.), Anita Fetz (u.l.), und Konrad Graber (u.r.) verlassen den Ständerat.

Adrian Amstutz (o.l.), Corina Eichernberger (o.r.), Anita Fetz (u.l.), und Konrad Graber (u.r.) verlassen den Ständerat.

48 Politiker haben am Freitag ihren Letzten

Für sie ist Schluss: 29 Nationalräte und 19 Ständeräte treten am 20. Oktober nicht mehr zur Wiederwahl an. Die am Freitag zu Ende gehende Herbstsession ist für sie die letzte überhaupt. Besonders im 46-köpfigen Ständerat werden viele Lücken hinterlassen. Überproportional betroffen ist die SP-Fraktion. Sie verliert sechs ihrer zwölf Mitglieder in der Kantonskammer. Die CVP-Fraktion verlassen vier der 13 Mitglieder. Bei der FDP gibt es vier Abgänge auf zwölf Ständeräte, bei der SVP verabschieden sich zwei der sechs Fraktionsmitglieder.

Im Nationalrat verzeichnet die SVP-Deputation die meisten Rücktritte – acht sind es an der Zahl. Proportional am härtesten getroffen wird aber die FDP-Fraktion, die sieben ihrer 33 Nationalrätinnen und Nationalräte verliert. Sieben Abgänge gibt es auch bei der SP, jeweils weniger als fünf bei den anderen Fraktionen.

Gewichtige Abgänge bei den Freisinnigen und der SP

In den obigen Texten schildern einige prominente und profilierte Köpfe, wie es ihnen kurz vor ihrem Abschied geht. Daneben verabschieden sich bei der SVP etwa Roland Eberle, der für den Thurgau seit 2011 im Ständerat sass. Oder der langjährige Nationalrat Ulrich Giezendanner (AG), daneben Markus Hausammann (TG) und Sylvia Flückiger-Bäni (AG). Die SP verliert ihre Ständerätinnen Pascale Bruderer (AG) und Géraldine Savary (VD). Auch Claude Janiak, Ständerat aus Baselland, tritt nicht mehr an. Dazu kommen die Nationalrätinnen Bea Heim (SO), Silva Semadeni (GR), Silvia Schenker (BS) und Margret Kiener Nellen (BE).

Die FDP muss auf ihren früheren Parteichef, Ständerat Philipp Müller (AG), und den Ex-Ständeratspräsidenten Raphaël Comte (NE) verzichten, der am Sonntag erst seinen 40. Geburtstag feiert. Mit Ständerat Joachim Eder und Nationalrat Bruno Pezzatti treten zwei Zuger nicht mehr an. Auch Walter Müller aus St. Gallen kehrt dem Bundeshaus den Rücken, nach 16 Jahren im Nationalrat. Bei der CVP scheidet der vormalige Nationalratspräsident Dominique de Buman (FR) wegen einer Amtszeitbeschränkung seiner Kantonalpartei aus. Karl Vogler aus Obwalden, der für die CSP im Nationalrat sass, tritt zurück. Die BDP muss auf ihren Gründungspräsidenten und Nationalrat Hans Grunder (BE) verzichten.

Das Schicksal der Abwahlgefährdeten

Es gibt die Gruppe jener Politiker, die sich zum Rücktritt entschlossen und damit den Zeitpunkt ihres Abgangs selbst bestimmt haben. Sie dürften aber nicht die einzigen Parlamentarier bleiben, die am 27. September zum letzten Mal im Bundeshaus Platz nehmen. Denn eine ganze Reihe von ihnen ist abwahlgefährdet. Ihr Schicksal wird sich aber erst am 20. Oktober entscheiden, und im Falle der Ständeräte noch später, wenn es einen zweiten Wahlgang braucht. (sva/chm)

Wir blicken zurück

Ab heute Freitag Freitag blicken wir zurück auf die letzten vier Jahre in Bundesbern. Dieser Artikel ist der Auftakt des grossen «Legislatur-Rückblicks», den wir dieses Wochenende auf den Websites der CH Media Zeitungen publizieren.

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