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Transparenz reicht nicht

Kommentar von Eva Novak zur Armeebotschaft 2017.
Eva Novak
Eva Novak

Eva Novak

Was kostet uns die Armee alles in allem? Diese Frage zu beantworten, fällt jetzt leichter. Erstmals packt der Bundesrat sämtliche Militärinvestitionen in eine einzige Botschaft: vom Rüstungswunschzettel über Immobilien bis hin zu den Rahmenkrediten für Armeematerial, die bisher separat über das Budget bewilligt wurden.

Das dient der Transparenz. So wird auf den ersten Blick ersichtlich, worauf die Armeespitze gerade besonderen Wert legt. Vom Erdkampf hat sie sich vorderhand verabschiedet, nachdem Verteidigungsminister Guy Parmelin damit im Bundesrat aufgelaufen ist.

Dafür steht Munition hoch im Kurs. Man will die Lager auf­füllen, damit nicht gleich alles Pulver verschossen ist, wenn tatsächlich mal 35000 Armeeangehörige innert zehn Tagen in den Einsatz gehen sollten.

Doch in welchen Einsatz? Auf diese Frage gab es gestern weder von Parmelin noch von seinen Fachleuten eine klare, auch für Laien einigermassen verständliche Antwort. Transparenz ist gut. Viel besser wäre aber, wenn die Verantwortlichen dem Volk klipp und klar erklärten, wozu genau sie die Millionen und Milliarden eigentlich brauchen.

Eva Novak

eva.novak@luzernerzeitung.ch

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