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Kommentar

Trotz künstlicher Intelligenz: Die Zukunft für die Berufslehre sieht gut aus

Viele Jobs könnten verschwinden. Doch nicht unbedingt die, an welche man zuerst denkt. Ein Kommentar.
Raffael Schuppisser
Raffael Schuppisser (Bild: Sandra Ardizzone)

Raffael Schuppisser (Bild: Sandra Ardizzone)

Coiffeure, Detailhändler und Handwerker suchen nach Nachwuchs. Tausende Lehrstellen sind diesen Sommer unbesetzt geblieben. Die Betriebe vertrauen darauf, dass die demografische Entwicklung das ändern wird: In den nächsten Jahren steigt die Zahl der Schulabgänger.

Doch noch ein anderer Trend könnte den Betrieben in die Hände spielen: die digitale Revolution. Die Entwicklung der künstlichen Intelligenz wird die Arbeitswelt umkrempeln und auch Jobs gefährden, die von Akademikern ausgeführt werden. Bedroht sind vor allem Berufe, die auf Datenauswertung und monotone Muster reduziert werden können.
Ein Radiologe, der Röntgenbilder auf mögliche Tumore untersucht, kann einfacher von einer Maschine ersetzt werden als ein Heizungsmonteur, der bei einem Kunden eine Reparaturarbeit ausführen soll.

Gerade Berufe, die heute keinen Nachwuchs finden, bieten durchaus relativ sichere Zukunftsaussichten. Denn sie benötigen Fähigkeiten, die Roboter nicht so einfach nachahmen können. Auf der anderen Seite werden Arbeiten von Maschinen erledigt werden, für die es bisher eine lange Ausbildung und eine gute Qualifikation brauchte.

Bald schon könnten wir eine künstliche Intelligenz damit beauftragen, unsere Steuererklärung auszufüllen und zu optimieren. Einen Coiffeur-Roboter werden wir aber wohl noch lange nicht an unser Haar lassen.

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