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UKRAINE: Vermögenssperre: Schweiz prüft Ausweitung

Die Schweiz hat als erstes Land mutmassliche Gelder des Janukowitsch-Clans eingefroren. Nun will Bern die Schraube nochmals anziehen.
Bbp.
Die Schweiz kappt weitere Zugänge zu Konti ukrainischer Inhaber. (Bild: Keystone)

Die Schweiz kappt weitere Zugänge zu Konti ukrainischer Inhaber. (Bild: Keystone)

Weitere Personen aus dem Umfeld des gestürztem ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch müssen mit einer Blockierung ihrer Vermögen in der Schweiz rechnen. Die Schweiz reagiert damit auf das Vorgehen der EU und der USA, die in den letzten Tagen die Vermögen von 18 Personen einfrieren liessen. Darunter sind neun Personen, die auf der 20 Namen umfassenden Liste der Schweiz fehlen. Unter anderem geht es um den jüngeren Sohn Janukowitschs sowie um die Söhne von ex Ministerpräsident Asarow und des früheren ukrainischen Generalstaatsanwalts.

Ebenfalls auf der Liste figuriert der Oligarch Sergei Kurtschenko, der mit 28 Jahren bereits ein Milliardenvermögen angehäuft hat. Ihm gehört unter anderem der Fussballklub Metlaist Charkiw, der letztes Jahr von der UEFA wegen einer 2008 begangenen Spielmanipulation von den europäischen Wettbewerben ausgeschlossen worden war. Man habe diese Entwicklung aufmerksam zur Kenntnis genommen, erklärte Pierre-Alain Eltschinger, Sprecher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA). «Eine Anpassung der Liste der in der Schweiz mit einer Vermögenssperre belegten Personen ist in Prüfung», sagte er.

Bisher kein Rechtshilfegesuch

Die Schweiz hatte am 26. Februar als erstes Land mutmassliche Gelder des Janukowitsch-Clans eingefroren. Ob und wie viel Geld seither gesperrt wurde, gab das EDA nicht bekannt. Rechtshilfegesuche aus der Ukraine sind bislang nicht in Bern eingetroffen, wie es im Bundesamt für Justiz heisst.

Auf eigene Initiative hat die Genfer Justiz ein Geldwäschereiverfahren gegen den früheren Präsidenten Janukowitsch und dessen Sohn Alexander eröffnet. In der Genfer Firma Rohwarenfirma Mako Trading wurden bei einer Razzia Dokumente beschlagnahmt. Nach wie vor in Prüfung ist bei der Genfer Staatsanwaltschaft ausserdem eine Strafanzeige gegen die frühere Ministerpräsidenten Julia Timoschenko.

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