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Umwandlungssatz sinkt

Der Mindestumwandlungssatz in der beruflichen Vorsorge sinkt bis 2020 schrittweise von 6,8 auf 6,0 Prozent. Er bestimmt die Höhe der Rente. Die Massnahme soll die systemwidrige Umverteilung von Erwerbstätigen zu Rentnern reduzieren. Betroffen sind die Jahrgänge ab 1974. 20 Jahrgänge bis 1973 profitieren von einer Besitzstandwahrung. Laufende Renten sind nicht betroffen. (tga)

70 Franken mehr AHV

Für alle Neurentner wird die AHV um 70 Franken pro Monat und der AHV-Plafonds für Ehepaare von 150 auf 155 Prozent erhöht. Dies führt bis 2030 zu Mehrkosten von rund 1,4 Milliarden Franken. Laufende Renten werden nicht erhöht. Zur Finanzierung werden die AHV-Beiträge für Arbeitnehmer und -geber ab 2021 um je 0,15 Prozentpunkte erhöht. Der Beitragssatz steigt damit auf 8,7 Prozent. (tga)

Höhere Mehrwertsteuer

Die Mehrwertsteuer für die AHV wird um 0,6 Prozentpunkte erhöht; davon stammen 0,3 Prozentpunkte von der befristeten Zusatzfinanzierung für die IV. Dies bringt bis 2030 Mehreinnahmen von 2,1 Milliarden Franken. Die Erhöhung erfolgt proportional. Der Normalsatz für die AHV steigt auf 8,3 Prozent, der reduzierte Satz auf 2,7 Prozent und der Sondersatz für die Hotellerie auf 3,9 Prozent. (tga)

Frauenalter 65

Frauen werden neu mit 65 statt 64 Jahren pensioniert. Die Erhöhung erfolgt schrittweise, nachdem die Rentenreform in Kraft getreten ist. Die Übergangsphase dauert drei Jahre; das einheitliche Rentenalter gilt somit ab 2021. Durch die Erhöhung spart die AHV pro Jahr rund 1,2 Milliarden Franken ein. Zudem nimmt das Sozialwerk durch die längere Beitragsdauer 110 Millionen zusätzlich ein. (tga)

Koordinationsabzug

Der Koordinationsabzug legt fest, welcher Lohn obligatorisch in der zweiten Säule versichert ist. Er wird gesenkt und beträgt neu 40 Prozent des Lohnes – und mindestens 14 100 respektive höchstens 21 150 Franken. Der minimal versicherte Lohn, zum Beispiel von Putzfrauen, wird von 3525 auf 7050 Franken erhöht. Zudem werden Altersgutschriften für 35- bis 54-Jährige angehoben. (tga)

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