Umwelt- und Tierschützer Franz Weber ist tot

Er rettete das Weinbaugebiet Lavaux am Genfersee und das Grandhotel Giessbach. Zudem gilt er als Vater der Zweitwohnungsinitiative: Der berühmte Schweizer Umwelt- und Tierschützer Franz Weber ist im Alter von 91 Jahren verstorben.

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Franz Weber (rechts) im Jahr 1998. (Bild: Keystone)

Franz Weber (rechts) im Jahr 1998. (Bild: Keystone)

(red) «Franz Weber ist im Alter von 91 Jahren für immer eingeschlafen», zitiert die Schweizer Illustrierte aus einem Schreiben von Webers Familie. Er sei in den Abendstunden des 2. April 2019 in Bern verstorben, heisst es weiter.

«Ich verliere meinen geliebten Vater sowie meinen Wegweiser im Kampf für eine lebenswerte Welt», sagt Franz Webers Tochter Vera. Die heutige Präsidentin der Fondation Franz Weber übernahm vor bald fünf Jahren die Nachfolge ihres Vaters an der Spitze der international bekannten Organisation für Tier-, Natur-, Landschafts- und Kulturgüterschutz.

Gedenkfeier im Grandhotel Giessbach

Über fünfzig Jahre kämpfte der gebürtige Basler Franz Weber als Pionier für den Schutz der Tierwelt und der Natur. Mit seinen vielfältigen Aktionen, Kampagnen und Initiativen – unter anderem gegen die Robbenjagd in Kanada und für den Schutz der Elefanten, für die Rettung der Weinberge im Lavaux, der Donau-Auen in Österreich sowie für die Rettung des Grandhotels Giessbach – wurde er international bekannt.

Eine öffentliche Gedenkfeier werde Anfang Sommer im Grandhotel Giessbach stattfinden, teilte die Fondation Franz Weber mit.