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UNWETTER: Ein Toter, ein gesunkenes Schiff und Stromausfälle

Das Gewitter, das am Dienstagabend über Teile der Schweiz zog, hat in der Region Zürich ein Todesopfer gefordert, zu teils stundenlangen Stromausfällen geführt und auf dem Zugersee ein historisches Schiff versenkt.
Heftige Gewitter haben sich am Dienstagabend über der Schweiz entladen. (Symbolbild) (Bild: Keystone / AP Photo (Archiv))

Heftige Gewitter haben sich am Dienstagabend über der Schweiz entladen. (Symbolbild) (Bild: Keystone / AP Photo (Archiv))

Auf dem Zugersee wurde ein historisches Motorschiff arg in Mitleidenschaft gezogen. Die über hundertjährige MS Schwan, die in ihrer Jugend gar die Nordsee befahren hatte, lief im Hafen von Zug voll Wasser und sank, wie Marcel Schlatter, Sprecher der Zuger Polizei, mitteilte. Insgesamt gingen 303 Notrufe ein, die Polizei war 42 mal im Einsatz.

49-Jähriger von Baum erschlagen

Im Zürcher Oberland tobte das Unwetter besonders stark. In Rüti kam ein 49-jähriger Mann ums Leben. Kurz nach 19 Uhr schob er sein Velo auf dem Trottoir die Dorfstrasse entlang. Auf einmal stürzte ein Baum um und begrub den Mann unter sich. Dieser wurde so schwer verletzt, dass er laut Kantonspolizei noch am Unfallort starb.

In den Oberländer Dörfern Aathal, Dürnten, Gossau und Fischenthal knickte der Sturm Strommasten, wie die EKZ mitteilten. Herabstürzende Äste rissen Drähte ab. Mehrere tausend Kunden sassen stundenlang im Dunkeln.

Mit deutlich kürzeren Stromausfällen kamen die Bewohnerinnen und Bewohner des Sihltals und des Limmattals davon. Keine Beeinträchtigungen der Stromversorgung wurden aus den anderen Teilen der Region gemeldet.

Laut Zürcher Kantonspolizei kamen bis Mittwochmorgen mehr als 50 Meldungen im Zusammenhang mit dem Gewitter herein. Dabei sei es vor allem um umgestürzte Bäume, umgewehte Bauabschrankungen und losgerissene Boote auf dem Zürichsee gegangen.

sda

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