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URI: Schmierspur auf der A2: Polizei stellt Suche nach dem Verursacher ein

Wer die am Mittwoch sich vom Tessin bis in den Kanton Luzern erstreckende Schmierspur auf der A2 verursacht hat, dürfte ungeklärt bleiben. Die Kantonspolizei Uri hat die Suche nach dem Verursacher eingestellt.
Ein Polizeiauto steht bei der Galerie in Hergiswil auf dem Pannenstreifen. (Bild: Urs Flüeler/Keystone (Hergiswil, 27. Juli 2017))

Ein Polizeiauto steht bei der Galerie in Hergiswil auf dem Pannenstreifen. (Bild: Urs Flüeler/Keystone (Hergiswil, 27. Juli 2017))

Der Verdacht, dass die Flüssigkeit auf der Fahrbahn von einem belgischen Lastwagen stammen könnte, habe sich nicht erhärtet, sagte Polizeikommandant Reto Pfister im Regionaljournal Zentralschweiz von Radio SRF1. Es werde für die Polizei nicht möglich sein, den Urheber der Schmierspur zu ermitteln. Die Suche sei eingestellt worden.

Es wäre sehr schwierig, den Verursacher zu finden, sagte Pfister. Die Flüssigkeit dürfte tröpfchenweise auf die Fahrbahn gelangt sein. Auf den Überwachungskameras sei dies nicht zu erkennen. Zum dürfte der Verursacher, als die Schmierspur bemerkt worden sei, schon weit weg gewesen sein.

Die Flüssigkeit machte die Fahrbahn glitschig. In den Kantonen Uri und Nidwalden kam es zu mehreren Unfällen. Es gab auch Verletzte.

Was es für eine Substanz war, die zu einer stundenlangen Sperrung der A2 Richtung Norden im Kanton Uri führte, bleibt ungeklärt. Sicher ist, dass es weder Öl noch Diesel war. Auch war die Flüssigkeit nicht giftig. Weitere Nachforschungen nimmt die Polizei nicht vor. "Diese Kosten sparen wir uns", sagte Pfister.

Die Reinigungskosten für den vierzig Kilometer langen Autobahnabschnitt im Kanton Uri werden von Pfister auf einige zehntausend Franken geschätzt. Da der Verursacher der Verschmutzung nicht bekannt ist, muss die öffentliche Hand dafür aufkommen.

(sda)

Auf der A2 bei Stans weist eine Warntafel auf die Rutschgefahr hin. (Bild: Urs Flüeler/Keystone (Stans, 26. Juli 2017))

Auf der A2 bei Stans weist eine Warntafel auf die Rutschgefahr hin. (Bild: Urs Flüeler/Keystone (Stans, 26. Juli 2017))

Die Unfallstelle im Teiftaltunnel. (Bild: Kantonspolizei Uri (Gurtnellen, 26. Juli 2017))

Die Unfallstelle im Teiftaltunnel. (Bild: Kantonspolizei Uri (Gurtnellen, 26. Juli 2017))

Beim Kreisel in Flüelen werden die Autos Richtung Axenstrasse umgeleitet. (Bild: Elias Bricker (Flüelen, 27. Juli 2017))

Beim Kreisel in Flüelen werden die Autos Richtung Axenstrasse umgeleitet. (Bild: Elias Bricker (Flüelen, 27. Juli 2017))

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