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US Air Force und Schweizer Luftwaffe üben für Trumps Besuch

Am Freitag kreisten die US Air Force Kampfhelikopter gemeinsam mit der Schweizer Luftwaffe über den Kanton Zürich. Sie führten eine Übung durch für Trumps kommenden Besuch in die Schweiz.

Vimalakanthan Visthanna
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(sda) Das Weltwirtschaftsforum WEF beschert dem Flughafen Zürich auch in diesem Jahr mehr Starts und Landungen. Viele WEF-Gäste reisen über Zürich an und ab, in Business-Jets, grösseren und kleineren Staatsmaschinen und in Helikoptern.

Die Zahl der zusätzlichen Starts und Landungen in der WEF-Woche bewege sich im Umfang der letzten Jahre, teilte der Flughafen am Freitag mit. Im Vergleich zu einem Durchschnittstag bedeutet das rund 130 Flugbewegungen mehr pro Tag.

Für die WEF-Flugzeuge stehen etwa 75 Standplätze zur Verfügung. Diese sind bereits für angemeldete Delegationen reserviert. Andere WEF-Besucher erhalten aus Platzgründen jeweils Zeitfenster von maximal zwei Stunden. Danach müssen sie den Flughafen verlassen.

Der Flugplatz Dübendorf bietet auch in diesem Jahr Standplätze für Direktflüge an. Wie der Flughafen weiter schreibt, sind zusätzliche Lärmemissionen in den Tagen vor, während und nach dem WEF nicht zu vermeiden.

Keine Medien bei Landung von Trump

Wann genau US-Präsident Donald Trump in Zürich landet, ist unklar. Der Flughafen hält sich diesbezüglich bedeckt. Medienschaffenden ist es zudem wegen der Vorgaben der US-Delegation nicht möglich, der Ankunft oder dem Abflug des US-Präsidenten beizuwohnen.

Das diesjährige WEF in Davos beginnt am kommenden Dienstag und dauert bis am Freitag.

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Patrik Müller und Renzo Ruf, Washington