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VERDINGKINDER: Stadler erhält 200 Franken pro Stunde

Das Honorar von Hansruedi Stadler als Delegierter gibt zu reden. Die Betroffenenvertreter arbeiten bis jetzt nämlich gratis.
Der Urner alt Ständerat Hansruedi Stadler, hier bei einer Pressekonferenz in Bern. (Bild: Keystone)

Der Urner alt Ständerat Hansruedi Stadler, hier bei einer Pressekonferenz in Bern. (Bild: Keystone)

red. Der Urner alt Ständerat Stadler (CVP) bekommt für seine Tätigkeit als Delegierten des Bundes für Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen 200 Franken pro Arbeitsstunde, hinzu kommen Spesen und Auslagen. Das bestätigt das zuständige Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) von Bundesrätin Simonetta Sommaruga auf Anfrage der «Zentralschweiz am Sonntag». Dies sei der «für solche Funktionen in der Bundesverwaltung übliche Ansatz», heisst es auf Anfrage. Vorgesehen ist über die Dauer des Jahres ein 20-Prozent-Pensum, im Moment sei Stadlers Engagement aber grösser.

Bei den Betroffenen stösst das Honorar auf Kritik, vor allem, weil deren Vertreter bis anhin keinerlei Entschädigung wie Sitzungsgelder oder Erstattung von Reisekosten erhalten. Zudem kritisieren sie, dass Stadler der falsche Mann für die heikle Aufgabe sei. Er höre nicht präzise zu, agiere ängstlich und sei immer auf der Hut vor möglichen politischen Fallgruben. Einer der prominenten Verteter der Opfer, Sergio Devecchi hat aus diesem und anderen Gründen entschieden, definitiv nicht am Runden Tisch teilzunehmen.

Stadler weist daraufhin, dass der Runde Tisch und dessen Modalitäten wie etwa Sitzungsgelder erst ausgearbeitet würden. Bis die offiziellen Gespräche am 13. Juni beginnen, sollen alle offenen Fragen geklärt sein.

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