VIGNETTE: Dubiose Helfer fürs Referendum

Mitglieder des Referendumskomitees haben Kontakt zur rechts-esoterischen Szene. Dies passt einigen Komiteemitgliedern nicht.

Sermîn Faki
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Im Referendumskomitee gegen die geplante Erhöhung des Vignettenpreises gibts Ärger. (Symbolbild) (Bild: Roger Gruetter / Neue LZ)

Im Referendumskomitee gegen die geplante Erhöhung des Vignettenpreises gibts Ärger. (Symbolbild) (Bild: Roger Gruetter / Neue LZ)

Neuer Ärger im Referendumskomitee gegen die Erhöhung des Vignettenpreises: Die Co-Präsidenten Martin Frischknecht und Roland Schöni bewegen sich Kreisen, die der rechtsesoterischen Szene zugerechnet werden. Einigen Komiteemitgliedern passt das nicht.

Kontakt zum NPD-Netzwerk

Frischknecht und Schöni sind die führenden Köpfe des Alpenparlaments, dessen Internet-TV von Michael Vogt moderiert wird. Diesem wurde in Deutschland mehrfach eine rechtsextreme Gesinnung vorgeworfen. Er soll für die deutsche NPD gearbeitet haben. Er pflegt überdies Kontakt zu Jan Udo Holey, einem der bekanntesten Vertreter der rechten Esoterik im deutschsprachigen Raum. Auch Frischknecht, der vor Jahren als Schweizer Demokrat für Schlagzeilen sorgte, erscheint in einschlägigen rechtsesoterischen Publikationen, wo er Werbung für von ihm hergestellte Produkte macht, die Krankheiten wie Krebs und Aids heilen sollen.

Initianten des Vignetten-Referendums sind eigentlich Parlamentarier der SVP. Diese äussern sich vorsichtig zu den Vertretern des Alpenparlamentes. Der Berner SVP-Nationalrat Albert Rösti etwa sagt, dass er die Zusammenarbeit mit Martin Frischknecht in Frage stellen würde, wenn etwas strafrechtlich Relevantes zum Vorschein kommen sollte.

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