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VORSORGE: Der Bund rät: Trinken ist wichtiger als Essen

Vor zwei Jahren rief Armeechef André Blattmann in einem Interview mit der «Schweiz am Sonntag» dazu auf, wieder einen Notvorrat anzulegen.
Ein Notvorrat-Paket der Firma Sichersatt. (Bild: pd)

Ein Notvorrat-Paket der Firma Sichersatt. (Bild: pd)

«Die neuen Risiken und Bedrohungen haben mich sensibler gemacht», sagte er und folgerte: «Vielleicht müsste man den Leuten sagen: Es ist gut, wenn ihr ein paar Vorräte für den Notfall zu Hause habt. Auch Konservenbüchsen. Das hilft, ein paar Tage zu überbrücken, bis der Courant normal wiederhergestellt ist.»
SP-Nationalrat Cédric Wermuth erklärte Blattmann daraufhin für verrückt, andere machten sich im Internet lustig über den Armeechef. «Habe schon Notvorräte. Oder zählt der Weinkeller nicht ...?», schrieb einer. Zahlreiche stimmten Blattmann aber zu, einige machten aber deutlich, dass sie nicht gerne öffentlich darüber sprechen. Wer gesteht, Notvorräte zu Hause zu haben, wird gerne belächelt.

Während zehn Jahren haltbar

Dabei sind es nicht Weltuntergangsfanatiker, die dies machen, wie Reto Schlätti von Sichersatt, dem Schweizer Spezialisten für Notvorräte, erklärt. «Es sind in erster Linie Personen, die sich aufgrund der schwierigen Wirtschaftslage Sorgen machen», betont er.

Die Notvorräte von Sichersatt halten zehn Jahre, wie der Website der Firma zu entnehmen ist. Zudem braucht man kein Spitzenkoch zu sein, um die Produkte geniessen zu können.

Welche Mengen sollte man denn auf der Seite haben? Der Bund empfiehlt in seinem Merkblatt einen Vorrat von rund einer Woche: «Keine ‹Astronautennahrung›, sondern Lebensmittel, die Sie im täglichen Leben konsumieren und so regelmässig umsetzen. Es geht also nicht darum, einen Notvorrat anzulegen und diesen dann zu vergessen, sondern es geht darum, eine Reserve von täglich benötigten Nahrungsmitteln anzulegen», schreibt der Bund und weist darauf hin, dass Trinken wichtiger als Essen ist. «Bereits nach drei Tagen ohne genügend Flüssigkeit kann es für uns Menschen lebensgefährlich werden.» Die Empfehlung lautet deshalb: pro Person mindestens 9 Liter Wasser.

André Blattmann hat übrigens 300 Liter Mineralwasser (ohne Kohlensäure) an Lager.

Dominik Buholzer

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