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Wann hat Johann Schneider-Ammann zuletzt geweint?

Ein Interview mit dem freisinnigen Bundesratskanddaten offenbart die etwas anderen Seiten von Jonathan Schneider-Ammann (58).

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Johann Schneider-Ammann im Rampenlicht

Johann Schneider-Ammann im Rampenlicht

Keystone

«Le Matin» hat Schneider-Ammann auf den Zahn gefühlt. Darin gibt sich der Berner Wirtschaftskapitän zwar gewohnt ausgewogen, aber einige Antworten zeigen doch, dass auch ein Bundesratskandidat geheime Seiten hat.

So sagt Schneider-Ammann etwa, er gehe jeden Tag bei Morgengrauen mit seinen Hunden spazieren. Das wolle er auch weiterhin tun, selbst wenn er ins Bundeshaus einzieht. Das nicht mehr tun zu können, wäre sein grösster und unwilligster Verzicht.

Als seine Schwäche gibt er seine «limitierte Geduld» an. Ein Laster, das ihm wohl im Kollegium des öfteren zu schaffen machen könnte! Schneider-Ammann ist auch ein Mann, der weint. Er sagt: «Zuletzt habe ich bei der Beerdigung von Nicolas Hayek geweint.»

Tief blicken lässt auch das Buch, das der Berner Bundesratskandidat zuletzt gelesen hat: «Nur im Weltall ist es wriklich still» von Sieglinde Geisel. Die Autorin schreibt über den sozialen Charakters von Lärm - der Mensch ist ein Tier, das Lärm macht. Ein Buch für Stoiker, denen angesichts des enervierenden Lämrs der Mitmenschen manchmal der Kragen platzt.