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WASHINGTON: Schweizer Botschaft bucht Luxus-Caterer

Im September gibt die Schweizer Botschaft in den USA jeweils eine grosse Party. Dafür hat sie nun einen Nobel-Caterer engagiert.
In Washington wird auch Rösti aufgetischt. Allerdings kaum in in einem Plastikteller. (Bild: Jean-Christophe Bott/Keystone)

In Washington wird auch Rösti aufgetischt. Allerdings kaum in in einem Plastikteller. (Bild: Jean-Christophe Bott/Keystone)

Wichtige Amerikaner sollen einen Hauch Schweiz schnüffeln an jenem Abend: Am 13. September lädt die Schweizer Botschaft in Washington zur jährlichen Soirée Suisse. 1300 «Entscheidungsträger» werden dazu erwartet, wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) mitteilt. An dem Abend wird der Tell Award verliehen an Botschafter der Innovationskraft der Schweiz, etwa an den Astronauten Claude Nicollier oder den Neat-Bauern Renzo Simoni. Nun hat die Schweizer Botschaft für das Fest einen bekannten Washingtoner Nobel-Caterer engagiert. Der Zuschlag für die nächsten fünf Jahre wurde in dieser Woche publiziert.

Kastaniensuppe und Birnencrostini

Die Firma der Selfmade-Unternehmerin Susan Gage wirbt damit, von der «Washington Post» zum besten Dinnerservice der Diplomatenstadt gekürt worden zu sein. Das hat seinen Preis: Der Auftrag beläuft sich auf maximal 185 000 Franken pro Jahr – oder rund 140 Franken pro Gast. Dafür dürfen sich die Eingeladenen an erlesenen Speisen delektieren: Auf dem Menu stehen Kastaniensuppe, geräucherter Karpfensalat, Birnencrostini mit Tête de Moine und Walnüssen, Rösti, Spinatspätzli und Rindsbraten. Die amerikanischen Caterer scheinen sich für ihre Kompositionen in der Schweizer Küche Inspiration geholt zu haben – auch wenn das obligate Raclette für einmal fehlt. Der grösste Anlass der Schweizer Botschaft diene der «Weiterentwicklung und Pflege des Kontaktnetzwerkes», teilt das EDA mit. Das Budget beläuft sich auf total 412 000 US-Dollar. Das EDA betont, der Bund zahle via Präsenz Schweiz mit 75 000 Franken nur einen kleinen Teil der Kosten. Den Rest deckten Sponsoren ab, darunter Riesen wie die UBS und Nestlé, aber auch Betriebe wie Bühler oder Emmi.

Fabian Fellmann

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