Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

WETTER: Auf Regen folgt Kaltfront – aber auch mehr Sonne

Seit Mittwochmorgen regnet es unaufhörlich. So fielen in Teilen der Schweiz gar bis zu 100 Liter Regen pro Quadratmeter. Die Wetterexperten versprechen Linderung: Auf Pfingstsonntag hin beruhigt sich das Wetter und es gibt wieder mehr Sonne.
In den nächsten Tagen ist bei Spaziergängen, wie hier am Zugersee, ein Regenschirm empfehlenswert. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

In den nächsten Tagen ist bei Spaziergängen, wie hier am Zugersee, ein Regenschirm empfehlenswert. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Wie MeteoNews mitteilt, fielen in den letzten 48 Stunden besonders im Tessin, aber auch im Bereich Solothurn sowie im Baselbiet grosse Niederschlagsmengen. Die grösste 24-Stunden-Summe wurde in Stabio TI mit 141 Liter Regen pro Quadratmeter registriert.

Aber auch auf der Alpennordseite fielen die Regenmengen nicht gering aus. So wurden auf dem Säntis in den letzten 24 Stunden umgerechnet 117 Liter Regen pro Quadratmeter aufgezeichnet. Bewohnte Ortschaften mit den grössten Niederschlagssummen sind Känerkinden BLundGrenchen SO mit 75 respektive 71 Liter Regen pro Quadratmeter.

Am (heutigen) Freitag folgen besonders am Vormittag weitere, teils kräftige und anhaltende Niederschläge – dies speziell entlang der Berge. Aber auch am Nachmittag muss nochmals mit Schauern gerechnet werden.

Kaltfront am Pfingstsamstag erwartet

Zudem werde am Pfingstsamstag mit einer Kaltfront teils intensiver Regen erwartet, örtlich auch von Blitz und Donner begleitet. Der Schwerpunkt dürfte an den Voralpen und in der Ostschweiz liegen. Nach den flächigen 40 bis 70 Liter Regen pro Quadratmeter, die bereits gefallen sind, können nochmals 10 bis 40 Liter Regen dazukommen, örtlich auch mehr.

Trotz des trockenen und warmen Wetters in den Tagen zuvor kann dies zu einer erhöhten Hochwassergefahr führen, speziell an kleineren Flüssen und Seen. So führen die Aare bei Murgenthal, die Ergolz bei Liestal sowie die Gürbe bei Bern bereits ein Hochwasser mit einer Wiederkehrperiode von 2 Jahren (Gefahrenstufe 2).

Ab Sonntag zunehmend mehr Sonne

Ausserdem seien auch einzelne kleinere Hangrutsche nicht ausgeschlossen. Grössere Hochwasser würden allerdings nicht drohen. Auf Pfingstsonntag hin beruhigt sich das Wetter dann – neben Restwolken und letzten Schauern entlang der Berge seien zunehmend auch Sonnenstrahlen zu erwarten. Die Temperaturen verbleiben allerdings mit 12 bis 13 Grad deutlich unter dem für die Jahreszeit üblichen Niveau.

Am Pfingstmontag erwarte uns wechselhaftes Wetter. Neben Wolken und etwas Sonne müsse auch mit Regenschauern gerechnet werden. Zudem bleibe es vorerst kühl.

Messstation

Niederschlagsmenge ( in mm)
Sattel (790 m ü.M., SZ) 66
Engelberg (1035 m ü.M., OW) 57
Flühli (884 m ü.M., LU) 55
Gersau (435 m ü.M., SZ) 50
Schwyz (448 m ü.M., SZ) 48
Altdorf (449 m ü.M., UR) 47
Luzern (456 m ü.M., LU) 44


Niederschlagsmenge ( in mm)

pd/nop

Die Gefahrenkarte von Meteo Schweiz, Stand Freitagnachmittag 14 Uhr. (Bild: Grafik Meteo Schweiz)

Die Gefahrenkarte von Meteo Schweiz, Stand Freitagnachmittag 14 Uhr. (Bild: Grafik Meteo Schweiz)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.