WETTER: Rekordverdächtig warmer Januar

Der Januar 2018 könnte im Flachland als der bisher wärmste seit Messbeginn in die Geschichte eingehen. In Luzern liegen die Temperaturen aktuell 1,1 Grad über den bisherigen Januarrekordwerten und ganze 4,5 Grad über dem langjährigen Durchschnittswert.

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Nach viel Regen und grossem Schneefall geniesst eine Frau bei frühlingshaften Temperaturen und strahlendem Sonnenschein den Tag auf der Anhöhe St.Anton im Kanton Appenzell Innerrhoden. (24. Januar 2018) (Bild: Keystone)

Nach viel Regen und grossem Schneefall geniesst eine Frau bei frühlingshaften Temperaturen und strahlendem Sonnenschein den Tag auf der Anhöhe St.Anton im Kanton Appenzell Innerrhoden. (24. Januar 2018) (Bild: Keystone)

Im Flachland könnte der aktuelle Monat als wärmster Januar seit Messbeginn Geschichte schreiben. In Basel und Luzern gab es bisher nur zwei Frosttage, normalerweise sind es im Durchschnitt 20-25. Eistage gab es bisher nur jeweils einen in Bern und St. Gallen, Basel, Luzern und Zürich blieben bisher von solchen verschont. (Von einem Eistag spricht man, wenn die Tageshöchsttemperaturen den Nullpunkt nicht überschreiten.)

Im Süden und in den Alpen ist der Temperaturüberschuss etwas geringer als im Flachland. Dort wird voraussichtlich kein neuer Rekord erreicht werden. In Basel, Bern, Genf und Luzern jedoch wird der Januar 2018 vielleicht wirklich der wärmste, den es je gegeben hat. Denn auch in der letzten Januarwoche sieht es nicht nach einem Temperatureinbruch aus. Ganz im Gegenteil: Die milde Wetterlage scheint im Flachland anzuhalten.

pd/elo