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Nach dem April, Mai und Juni: Auch der Juli war zu warm und viel zu trocken

Der Juli 2018 fügt sich ein in die Reihe der zu warmen Monate. Wie schon der April, Mai und Juni war auch der Juli schweizweit mit einer Abweichung von etwa 1.5 bis 2 Grad deutlich zu warm. Am Montag wurden die Höchstwerte gemessen.
Kuno Studer
Wie hier im Freibad Allenmoss sind die Rasen in weiten Teilen der Schweiz ausgetrocknet. (Bild: Walter Bieri/Keystone (Zürich, 30. Juli 2018))

Wie hier im Freibad Allenmoss sind die Rasen in weiten Teilen der Schweiz ausgetrocknet. (Bild: Walter Bieri/Keystone (Zürich, 30. Juli 2018))

Dies schreibt Meteonews in einer Mitteilung vom Montag. Auffällig sei heuer auch die grosse Trockenheit, es habe teilweise über 50 Prozent des normalerweise üblichen Niederschlags gefehlt.

Mit der überdurchschnittlich hohen Sonnenscheindauer begünstigte dies die grosse Waldbrandgefahr, welche diesen Juli auszeichnete und die sich wegen des nun ausgesprochenen absoluten Feuerverbots auf die Zentralschweizer Feierlichkeiten zum 1. August auswirkt.

Rekord in Sitten – auch Luzern mit Spitzenplatz

Gemäss Meteonews hält – wie schon im Juni – Sitten den Temperatur-Rekord: hier wird mit einer Temperaturabweichung von voraussichtlich 3 Grad vom langjährigen Mittel gerechnet. Damit ist der Juli 2018 voraussichtlich der drittwärmste seit Messbeginn.

Auch an anderen Messstationen befindet sich der diesjährige Juli in den Top 10 der wärmsten Julis, in Luzern beispielsweise wird er wahrscheinlich den 4. Platz erreichen. Wie Meteonews in einer weiteren Mitteilung schreibt, wurden am Montag Höchstwerte des Monats gemessen. In Luzern etwa stieg das Termometer auf 33.1 Grad, in Cham wurden sogar 33.3 Grad gemessen.

Es ist allerdings möglich, dass diese Werte am Dienstag, dem letzten Tag des Monats, noch überboten werden.

Hohe Temperaturen, mehr Sonnenschein, kaum Niederschlag

Den Juli 2018 zeichnete neben den hohen Temperaturen auch viel Sonnenschein aus. Seine Dauer weicht vom klimatologischen Mittelwert ab: Besonders im Flachland ist die Abweichung hoch, an vielen Stationen liegt sie im Bereich von 15 bis 20 Prozent. Bisher schien in Sitten mit durchschnittlich knapp 10 Stunden pro Tag die Sonne am meisten. Auch beim Niederschlag weiche der Juli in diesem Jahr teilweise stark vom klimatologischen Mittelwert ab, so Meteonews.

Verbreitet fehlt über 50 Prozent des normalerweise üblichen Niederschlags. Die höchsten Defizite betragen bisher 77 Prozent auf dem Säntis, 72 Prozent in Chur und 61 Prozent in Luzern. Wegen Hitze und Trockenheit zeichnete sich der Juli 2018 auch durch die grosse Waldbrandgefahr aus: In allen Zentralschweizer Kantonen wurden Feuerverbote ausgesprochen.

(pd/kst)

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