Yann Sommer und Denis Zakaria sind die grössten Schweizer Aushängeschilder

Es haben auch schon mal mehr Schweizer Profis in der Bundesliga gespielt. Statt der einst 25 Spieler sind derzeit nur noch deren 17 und die beiden Trainer Lucien Favre (Dortmund) und Urs Fischer (Union Berlin) dort beschäftigt. Erstaunlicherweise bildet Österreich mit 33 Akteuren und den beiden Trainern Adi Hütter (Frankfurt) und Oliver Glasner (Wolfsburg) die grösste Auslandsfraktion.

Markus Brütsch
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Voller Dynamik: Denis Zakaria, Borussia Mönchengladbach.

Voller Dynamik: Denis Zakaria, Borussia Mönchengladbach.

Keystone

Die Schweizer Spieler in der Bundesliga:

Yann Sommer (Goalie, Borussia Mönchengladbach): Absolut unbestritten und mit Ausnahme von Manuel Neuer der beste Keeper der Liga.

Nico Elvedi (Innenverteidiger, Borussia Mönchengladbach): Gesetzt im Team von Marco Rose. Geschätzt für sein schnörkelloses Spiel und seine sauberen Pässe.

Breel Embolo (Hängende Spitze, Borussia Mönchengladbach): Muss sich harter Konkurrenz erwehren, doch der Trainer steht auf ihn.

Michael Lang (Aussenverteidiger, Borussia Mönchengladbach): Seine Aussichten auf Einsatzzeit sind gering. Dürfte sich einen neuen Klub suchen.

Denis Zakaria (Mittelfeldspieler, Borussia Mönchengladbach): Hätte er sich nicht verletzt, wer weiss, wo er nun spielen würde. Eine Powerbank.

Roman Bürki (Goalie, Borussia Dortmund): Fast schon ein Urgestein bei der Borussia und längst eine Leaderfigur.

Marwin Hitz (Goalie, Borussia Dortmund): Der Stellvertreter von Bürki. Auf ihn ist Verlass, aber am Landsmann kommt er nicht vorbei.

Manuel Akanji (Innenverteidiger, Borussia Dortmund): Hat in der letzten Saison zwischenzeitlich den Stammplatz verloren, jetzt wieder Titular.

Steven Zuber (Aussenbahn, Eintracht Frankfurt): Nach zwiespältigen Hoffenheimer Jahren und einigen Verletzungen hofft er nun in Frankfurt auf viel Spielzeit.

Djibril Sow (Mittelfeldspieler, Eintracht Frankfurt): Seine Leistungskurve zeigte in der letzten Saison mehr und mehr nach unten. Muss Gas geben.

Admir Mehmedi (offensives Mittelfeld, Wolfsburg): Wenn er nur endlich verletzungsfrei bliebe. Dann wäre er mit seiner Spielkultur unersetzlich.

Renato Steffen (Aussenbahn, Wolfsburg): Nahm in diesem Jahr eine sehr positive Entwicklung und hat derzeit einen Stammplatz auf sicher.

Kevin Mbabu (Aussenverteidiger, Wolfsburg): Nach Startschwierigkeiten und der Verletzung seines Konkurrenten nun fester Bestandteil des Teams.

Edimilson Fernandes (Mittelfeldspieler, Mainz 05): Nach einer durchzogenen Saison erlebt er gerade einen Albtraum. Auch der siebte Coronatest verlief positiv. Er darf weiter nicht mit dem Team trainieren. Erstmals ist er am 19. August(!) getestet worden.

Ruben Vargas (Aussenbahn, FC Augsburg): Nach einer guten ersten Saison mit viel Spielzeit gilt auch für ihn: Jetzt muss die Bestätigung erfolgen.

Cédric Brunner (Aussenverteidiger, Arminia Bielefeld): Das Abenteuer Bundesliga kann beginnen. Dürfte seinen Stammplatz behalten.

Gregor Kobel (Goalie, VfB Stuttgart): Nach langem Hin- und Her bleibt er beim VfB und hat allerbeste Chancen, seinen Platz zwischen den Pfosten zu verteidigen.