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Zu viel Gewalt: Zürichs Polizeichef will alkoholfreie Zonen

Erst gestern wurden am Zürcher Utoquai zwei Personen mit einer Stichwaffe schwer verletzt. Dies ist nur ein Beispiel von Gewalt, mit der sich die Zürcher Stadtpolizei regelmässig konfrontiert sieht. Das soll sich nun ändern.
NZZ am Sonntag
Immer wieder kommt es in Zürich zu Gewalttaten wegen Alkohol. (Bild: AZ/Raphael Hünerfauth)

Immer wieder kommt es in Zürich zu Gewalttaten wegen Alkohol. (Bild: AZ/Raphael Hünerfauth)

Der Chef der Zürcher Stadtpolizei, Daniel Blumer, sucht nach neuen Wegen, um die Jugendgewalt zu stoppen, mit der sich die Polizei am See und auf anderen Plätzen regelmässig konfrontiert sieht. Dazu denkt Blumer laut «NZZ am Sonntag» auch an Zonen, in denen das Tragen von Waffen oder das Trinken von Alkohol gänzlich verboten ist. «Ich würde darüber gern diskutieren», sagte Blumer kürzlich.

Wie das gehen kann, zeigt das grenznahe deutsche Städtchen Singen. Erst diese Woche wurde dort beschlossen, in der Fussgängerzone den Alkoholkonsum zu verbieten. Fehlbare können weggewiesen und ihre Getränke beschlagnahmt werden. In der Schweiz stossen solche Ideen aber auf Skepsis. Nationalräte von SP wie SVP finden, eine solche Beschränkung der Freiheit aller gehe zu weit.

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