Abstimmung
Eine einzige Stimme gab in Schnottwil beim Filmgesetz den Ausschlag

Dreimal Ja: So hat Schnottwil bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Schnottwil: 50.1 Prozent Ja zum Filmgesetz

Die Ergebnisse in Schnottwil: 50.1 Prozent Ja zum Filmgesetz

(chm)

Eine einzige Stimme hat in Schnottwil den Ausschlag gegeben beim Filmgesetz. 168 Personen sagten Ja, 167 stimmten Nein. Somit heisst die Gemeinde die Vorlage gut. Das Resultat war schweizweit eines der knappsten beim Filmgesetz. Der Stimmenunterschied war der zweitgeringste bei der Vorlage unter allen Gemeinden im Land. Der Kanton Solothurn befürwortete die Vorlage mit einem höheren Ja-Stimmenanteil, und zwar mit 53.7 Prozent. Auf nationaler Ebene hiess das Resultat 58.4 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 61 Prozent Ja zum Filmgesetz, in den ländlichen gab es 53 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 55 Prozent Ja. Schnottwil zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land und stimmte somit gleich wie die Mehrheit auf dem Land.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim Filmgesetz gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche 17 Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 54 Prozent Ja zum Filmgesetz, in der Romandie hiess es 71 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 58 Prozent Ja.

Mehrheit für Transplantationsgesetz

Zum Transplantationsgesetz hat eine ziemlich knappe Mehrheit in Schnottwil ein Ja eingelegt. Der Ja-Anteil betrug 54.4 Prozent. Auch der Kanton Solothurn hiess die Vorlage gut, allerdings mit einem geringeren Ja-Stimmenanteil von 52.1 Prozent. In der Schweiz lautete das Ergebnis 60.2 Prozent Ja.

Über die Organtransplantation war zuletzt am 7. Februar 1999 abgestimmt worden, als das Stimmvolk über einen Verfassungsartikel zur Transplantationsmedizin entscheiden konnte. Schnottwil hiess den Artikel damals gut wie fast alle Gemeinden. Das Resultat in Schnottwil lautete 90.6 Prozent Ja. Schweizweit stimmten 87.8 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 62 Prozent Ja zum Transplantationsgesetz, in den ländlichen gab es 57 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 58 Prozent Ja. Schnottwil zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land und stimmte somit gleich wie die Mehrheit auf dem Land.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim Transplantationsgesetz gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche 24 Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 54 Prozent Ja zum Transplantationsgesetz, in der Romandie hiess es 79 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 66 Prozent Ja. Die Zustimmung in Gemeinde Schnottwil fiel somit ähnlich aus wie in der Deutschschweiz.

Frontex-Ausbau deutlich angenommen

In der Gemeinde Schnottwil hat es ein sehr deutliches Ja gegeben zum Frontex-Ausbau. 72.3 Prozent befürworteten die Vorlage. Mit einem fast identischen Ja-Stimmenanteil von 72.2 Prozent hiess auch der Kanton Solothurn die Vorlage gut. Zur Erinnerung: In der Schweiz lautete das Resultat 71.5 Prozent Ja.

Zum Schengen-Abkommen sagten die Stimmberechtigten von Schnottwil 2008 mit 51.5 Prozent Nein. Zur Übernahme der EU-Waffenrichtlinie im Rahmen von Schengen lautete das Resultat in der Gemeinde vor drei Jahren 51.3 Prozent Nein. Beide Vorlagen nahm das Schweizer Stimmvolk an.

Mit 38.4 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Schnottwil praktisch gleichauf mit jener im Kanton Solothurn (38.4 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 40.1 Prozent.

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Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden. Textvorlagen: Stefan Trachsel