Grenchen

FC Fulgor sagt Nein zu Fusion mit anderen Fussballvereinen

Erwartungsgemäss hat der FC Fulgor am Mittwochabend an einer Generalversammlung Nein gesagt zu einer Fusion mit anderen Grenchner Fussballvereinen.

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Bekanntester Fulgor-Anlass: das Schülerturnier.

Bekanntester Fulgor-Anlass: das Schülerturnier.

Thomas Ulrich

Die Versammlung fand sowohl unter Ausschluss der Öffentlichkeit als auch der städtischen Behörden statt, die im Fusionsprojekt federführend agierten. Ihnen wurde beschieden, sie seien an der Versammlung nicht erwünscht. Von der Vereinsspitze vorgängig angekündigte Informationen über den Verlauf der Versammlung sind bis anhin ebenfalls ausgeblieben. Offenbar nahmen weitaus weniger Vereinsmitglieder am Anlass teil als erwartet, fiel der Entscheid doch mit 43 gegen 10 Stimmen. Der FC Fulgor hat demgegenüber weit über 100 Mitglieder. Unklar ist auch die Anzahl der Enthaltungen.

Bereits an einer Konsultativversammlung des Vereins war die vorherrschende Skepsis gegenüber einer Fusion unüberhörbar (wir berichteten). Gestern outete sich auch ein wichtiges Vorstandsmitglied als Gegnerin. Junioren-Obfrau Susanne Saladin erklärte in einem Facebook-Eintrag ausführlich, warum sie Nein gestimmt hat. «Eine Fusion ist nicht ausgeschlossen, doch das zeitlich gesetzte Ziel bereits auf die Saison 15/16 ist nicht richtig überdacht worden», heisst es da unter anderem.

Den Gründungsmitgliedern des 90-jährigen Vereins sei man ein sorgfältigeres Vorgehen schuldig. Nachdem Italgrenchen die Fusion von vornherein ablehnte, ist am ehesten von den beiden Vereinen FC Wacker und FC Grenchen ein Ja zu erwarten. Diese Versammlungen finden am 19. und 20. Mai statt. (at.)