Regenfälle

In Grenchen hat sich die Lage beruhigt

Nachdem am Montagmorgen die Feuerwehr im Lingerizquartier viel zu tun hatte, hat sich die Lage bis am Dienstagmorgen beruhigt.

Andreas Toggweiler
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Der Jura spiegelt sich im See, der sich bei der Grenchner Kläranlage gebildet hat

Der Jura spiegelt sich im See, der sich bei der Grenchner Kläranlage gebildet hat

Andreas Toggweiler

Montag war ein langer Tag für die Feuerwehr Grenchen. Nachdem am Morgen notfallmässig mehrere Häuser im Lingeriz mit Sandsäcken gesichert werden mussten, hat sich die Lage im Laufe des Tages stabilisiert. "Weitere grössere Brennpunkte sind nicht mehr entstanden", erklärt Feuerwehrkommandant Thomas Maritz. Allerdings musste die Feuerwehr am Abend noch mehrmals ausrücken, um volle Keller leerzupumpen, den letzten noch am Dienstagmorgen früh.

Wegen dem vielen Wasser musste die Grenchner Feuerwehr am Montag früh raus.
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Damit sich die Wassermassen nicht direkt auf die Liegenschaften im Lingeritzquartier zubewegen können, musste ein Graben gebaut werden.
Tannhofstrasse unterhalb des Grothofs, dort sammelte sich extrem viel Wasser, das nicht abfliessen kann.
Feuerwehr Grenchen muss Graben bauen, um Wasser umzuleiten
Hier werden die Wassermassen abgelassen.
10'000 Liter pro Minute laufen hier herunter.
Beim Augenschein: Markus Böhi, Chef Zivilschutz, Stadtpräsident François Scheidegger, Michael Stuber Kdt. Stv. Feuerwehr Grenchen

Wegen dem vielen Wasser musste die Grenchner Feuerwehr am Montag früh raus.

zvg/Thomas Maritz

"Das war ein langer Tag für unsere Leute", meint Maritz. Insgesamt waren gut 30 Feuerwehrleute im Einsatz. Nach der langen Nacht galt es am Dienstag Vormittag noch, das Material im Feuerwehrmagazin wieder in Ordnung zu bringen. Denn niemand weiss, wann die nächste Flut kommt.

Im Sonnenschein präsentierte sich die Nasse Witi inzwischen schon als Idylle. Viele Vögel fanden sich bei den grossflächigen Tümpeln und Pfützen ein.