«Jede Zelle zählt» – das Projekt für Solarenergie an der Schule ist gestartet

«Jede Zelle zählt – Solarenergie macht Schule» (kurz: JZZ) macht die Themen Energie und Klima für die Schülerinnen und Schüler erlebbar.

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Schüler vor dem Schulhaus Zentrum in Grenchen. Hier werden die Schüler für das Thema Umwelt sensibilisiert.

Schüler vor dem Schulhaus Zentrum in Grenchen. Hier werden die Schüler für das Thema Umwelt sensibilisiert.

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Mit «Jede Zelle zählt – Solarenergie macht Schule!» startete in Grenchen ein Projekt, das die ganze Gemeinde für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen begeistert. Der Verkauf von symbolischen Solarzellen ermöglicht erlebnisorientierte Bildung zu Klima und Energie an der Sekundarschule. Eine Solaranlage auf dem Dach der Doppelturnhalle dient als Praxisbeispiel für erneuerbare Energien. «Gerade in der Technologie- und Energiestadt Grenchen soll die Jugend bei Fragen unserer Zukunft aktiv mitwirken können. Bei den überdurchschnittlich vielen Sonnenstunden, die unsere Region geniesst, ist Solartechnik besonders geeignet», sagte François Scheidegger, Stadtpräsident von Grenchen. Das Gemeinde-, Bildungs- und Energiewendeprojekt «Jede Zelle zählt – Solarenergie macht Schule» (kurz: JZZ) macht die Themen Energie und Klima für die Schülerinnen und Schüler erlebbar. Die Jugendlichen sollen selbst erfahren, woher die Energie kommt. Bei einem Baustellentag werden sie mithelfen können, die Anlage auf dem Dach der Doppelturnhalle zu montieren. «Klimaschutz sowie der sorgfältige Umgang mit Ressourcen und Energie sind heute extrem wichtig», sagte Rolf Glaus, Schulleiter der Sekundarschule. «Wenn wir hören, was alles passiert auf der Welt, dann betrifft das besonders auch die Jugendlichen. Ich denke, wir können mit diesem Projekt einen Beitrag für die Zukunft leisten.» Er ist sich sicher, dass «Jede Zelle zählt» auch für die Bevölkerung der Stadt Grenchen von Bedeutung ist: «Wir versuchen, die Menschen dafür zu sensibilisieren, dass wir sorgfältig mit Energie umgehen müssen und erneuerbare Energie nutzen sollen.»

Top! Die Wette gilt

Die Unterstützung der Bevölkerung, von lokalem Gewerbe und Vereinen ist gefragt. Mit dem Kauf von symbolischen Solarzellen für 40 Franken unter jzz.ch/grenchen ermöglichen diese den Schülern in den kommenden Jahren Aktionstage, Projektwochen und Exkursionen zu den Themen Klima, Energie und Umwelt. Stadtpräsident François Scheidegger gratulierte den Schülerinnen und Schülern zum Projektstart und sicherte ihnen die Unterstützung der Stadt zu: «Wenn ihr es bis im Sommer 2018 schafft, 710 symbolische Solarzellen zu verkaufen, dann spendiere ich euch allen ein Znüni», versprach Stadtpräsident François Scheidegger den 406 Schülerinnen und Schülern und erntete dafür tosenden Applaus. Wenn die Schüler die Wette verlieren, verpflichten sie sich zu einem gemeinnützigen Aktionstag für die Stadt Grenchen. Als Zeichen für ihre Unterstützung hat die Stadt die ersten zehn Zellen gekauft.

«Wir freuen uns, Teil dieses Projektes zu sein», sagte Per Just, Geschäftsleiter der SWG, die auch die Solaranlage Auf der Doppelturnhalle baut «Die Sonne ist ein wichtiger Bestandteil für den Weg zu einer sicheren, einheimischen und erneuerbaren Energieversorgung.» (mgt)