Parktheater
Rüebli & Moos feiern einen Abschied, der eigentlich gar keiner ist

Rüebli & Moos haben am Freitagabend ihr Duo «beerdigt», nach dem Motto: «30 Jahre sind genug». Freunde, Fans und Weggefährten waren gekommen, um einen Abschied zu feiern, der eigentlich keiner war.

Oliver Menge
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Light Food, die auch schon nicht mehr ganz neue Band von Kurt Moos Gilomen
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Light Food, die auch schon nicht mehr ganz neue Band von Kurt Moos Gilomen
Zum Abschied gab es sogar eine Torte
Das Publikum hat sich prächtig unterhalten
Das Publikum hat sich prächtig unterhalten
Das Publikum hat sich prächtig unterhalten
Das Publikum hat sich prächtig unterhalten
Das Publikum hat sich prächtig unterhalten
Das Publikum hat sich prächtig unterhalten
Abschiedskonzert Rüebli & Moos im Parktheater
Abschiedskonzert Rüebli & Moos im Parktheater
Abschiedskonzert Rüebli & Moos im Parktheater
Abschiedskonzert Rüebli & Moos im Parktheater
Abschiedskonzert Rüebli & Moos
Abschiedskonzert Rüebli & Moos im Parktheater
Abschiedskonzert Rüebli & Moos im Parktheater
Abschiedskonzert Rüebli & Moos im Parktheater
Abschiedskonzert Rüebli & Moos im Parktheater
Abschiedskonzert Rüebli & Moos im Parktheater
Abschiedskonzert Rüebli & Moos im Parktheater

Light Food, die auch schon nicht mehr ganz neue Band von Kurt Moos Gilomen

Oliver Menge

«Tout Granges musicale» hatte sich im Parktheater eingefunden, um den zwei Musikern die Ehre zu erweisen und sie bei ihrem voraussichtlich letzten Konzert in dieser Formation nochmals zu geniessen und zu beklatschen.

Rüebli, alias Martin Walker, und Moos, alias Kurt Gilomen, die sich vor 30 Jahren zusammengetan hatten, um eine der bekanntesten Partybands in der Region zu bilden, hatten diesen Abschied schon vor einem Jahr angekündigt. Gilomen erzählte dem Publikum von den Anfängen, als der Matrose Martin «Rüebli» Walker nach Grenchen zurückkehrte und die beiden planten, zusammen eine Dixieband zu gründen.

«Weil die Engagements ausblieben, gingen wir dorthin, wo gefestet wurde, um nach den offiziellen Bands unplugged aufzutreten.» Unzählige Auftritte an der mia, der Krebs-Chilbi, an Hochzeiten und Geburtstagen folgten. Zwar seien sie nicht reich und berühmt geworden – sondern nur «und», wie Rüebli einwarf – aber sie hatten Auftritte zuhauf und wurden zur bekannten Marke im Kanton.

Die beiden stellten auf der Bühne ihr musikalisches Können unter Beweis: Rockklassiker vom Feinsten, aber auch Gassenhauer wie «Du machsch mi giggerig» von Polo Hofer brachten das Publikum in Stimmung und einen ganzen Haufen Unterwäsche zum fliegen – weibliche Fans waren nicht Mangelware.

Eher ungewohnt: eine Line-Dance-Gruppe, die sogar bei der Coverversion des 8o-Jahre Hits «Venus» von Bananarama oder «Tequila» von den Champs aus dem Jahr 58 ihre Figuren tanzte, aber wer sollte es ihnen übel nehmen. Das Publikum, das mit Rüebli & Moos gross geworden war, feierte mit.

Nach einer Einlage von Moos mit der Panflöte, einer Geburtstagstorte mit Kerzen und drei fetzigen Zugaben, kam der Augenblick des Abschieds. Kurz und schmerzlos. Denn vorbei war der Abend noch lange nicht:

Das Publikum kam jetzt in den Genuss der aktuellen Bands der Beiden: «Light Food», welche Gilomen vor 20 Jahren gegründet hat und «Country acoustic project» CAP, in der Martin Walker mitspielt. Ein rundum gelungener Konzertabend nahm seinen Lauf.

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