Kuppelshow

«Auf anderen Plattformen gibt es vor allem Fakeprofile»: Weshalb Jolanda bei «Bauer, ledig, sucht...» mitmacht

Die Solothurnerin Jolanda bereut es nicht, sich bei der TV-Sendung «Bauer, leidig, sucht.. » auf 3+ angemeldet zu haben. An «ihrem» Bauern Dänu sind ihr zuerst die blauen Augen aufgefallen.

Drucken
Teilen
Jolanda und Dänu begegnen sich zum ersten Mal.
8 Bilder
Nach der Anreise muss Jolanda gleich ein Aufgabe erfüllen. Sie muss den Hausschlüssel suchen.
Den Schlüssel hat Jolanda gefunden, jetzt kann sie ihr Zimmer beziehen.
In einer Schatztruhe bringt Jolanda eine Versteinerung und Pilze mit, denn sie ist eine leidenschaftliche Pilzsammlerin.
Dänu überrascht Jolande mit dem Tricke.
Zusammen machen sie eine Ausfahrt.
Bei Sonnenuntergang geniessen sie ein Picknick.
Bauer, leidig, sucht.. Mit der Solothurnerin Jolanda

Jolanda und Dänu begegnen sich zum ersten Mal.

3+

Für Jolanda aus dem Kanton Solothurn hat die Reise bei «Bauer, ledig, sucht...» des TV-Senders 3+ wunderschön begonnen. Am Donnerstag wurde die Sendung ausgestrahlt, in der Jolanda ihrem Dänu das erste Mal begegnet. Ihr seien zuerst die blauen Augen des Bauern aufgefallen. «Ich schaue dem Mann immer zuerst in die Augen», sagt sie gegenüber dieser Zeitung. Aber auch seine Grösse, die Ausstrahlung und sein Humor, haben bei der 51-Jährigen Eindruck hinterlassen.

Die Kameras hätten sie beim Kennenlernen gar nicht gestört. Das Kamerateam habe sie erst nach den ersten zwei, drei Tagen richtig wahrgenommen. «Aber man kann ja trotzdem eine Person kennen lernen, auch wenn Kameras herum stehen», sagt Jolanda. Sich selber im Fernseher zu sehen, findet sie aber dann doch etwas speziell. Auch für ihre Kinder sei es am Anfang etwas komisch gewesen, aber die würden es gelassen nehmen.

Zeit für Kennenlernphase

Die Entscheidung, sich im Fernseher verlieben zu können, ist für sie eine Erfahrung wert. «Auf anderen Plattformen gibt es hauptsächlich nur Fakeprofile. Bei ‹Bauer, leidig, sucht..› ist das anders», meint Jolanda, die seit elf Jahren Single ist. Sie sei schon eine Weile auf der Suche und jetzt habe sie gedacht, warum nicht.

Im Moment befinden sie und Dänu sich noch in der Kennenlernphase. «Ich bin in einem Alter, da brauche ich mehr Zeit, um jemanden kennen zu lernen und bin vielleicht auch etwas wählerischer», sagt Jolanda. Aber schon während der Hofwoche kam es zu ersten Annäherungsversuchen.

Sie könne sich auch durchaus vorstellen, Dänu irgendwann auf dem Hof zu unterstützen. Nebenbei möchte sie aber weiterhin einige Prozente auf ihrem Beruf arbeiten. Die Spitexfachfrau will trotz der Liebe noch unabhängig bleiben. «Aber dies kommt alles erst, wenn es auch zu hundert Prozent stimmt», betont sie.

Auf Bauernhof aufgewachsen

Die Kriegstetterin wuchs auf einem Bauernhof auf und ist deshalb sehr mit den Tieren und der Natur verbunden. Auch verfolgt sie regelmässig die Sendung auf «3+». Die Kinder der sechsfachen Mutter haben ihr immer wieder gewünscht, dass sie jemanden kennen lernt. Nach den kurzen Bewerbungsvideos der Bauern, habe sie sich gleich für Dänu entschieden. Sie habe sich auch noch für einen anderen interessiert, aber Dänu sei ihr gleich ins Auge gestochen.

Das gleiche Interesse am Töfffahren habe sie dazu bewogen, sich bei ihm zu melden. Nach dem ersten Treffen stimmen aber auch noch andere Dinge. Er sei extrem humorvoll und stehe mit beiden Beinen im Leben. Das gefällt der leidenschaftlichen Töfffahrerin. (ber)