«Lohnerhöhung»

BDP sieht mehr Sparpotenzial beim Staatspersonal

Die BDP Kanton Solothurn kritisiert den Regierungsrat und die Gesamtsarbeitsvertragskommission Gavko, die am Dienstag mitgeteilt haben, dass die Staatsangestellten «keine Lohnerhöhung» erhalten.

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Die Gesamtarbeitsvertragskommission habe Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem Steuerzahler gezeigt, so die BDP.

Die Gesamtarbeitsvertragskommission habe Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem Steuerzahler gezeigt, so die BDP.

Keystone/GAETAN BALLY

Dazu hält die BDP fest: «Keine Lohnerhöhung sieht anders aus.» – «Wie erklärt man einem Angestellten in der Privatwirtschaft, dass ein Staatsangestellter während den ersten 21 Jahren seiner Anstellung jedes Jahr automatisch mehr Lohn erhält, dies jedoch keine Lohnerhöhung sein soll?», fragt BDP-Kantonalparteipräsident Markus Dietschi in der am Mittwoch verschickten Medienmitteilung.

Der Entscheid der Gavko, die Löhne ab dem 13. Anstellungsjahr weniger rasch steigen zu lassen, wird von der BDP begrüsst. Die BDP hätte erwartet, dass aufgrund der aktuellen Kantonsfinanzen der Maximallohn bei neu eintretenden Staatsangestellten «grundsätzlich reduziert worden wäre».

Damit, so die BDP, «hätte die Gavko Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem Steuerzahler bewiesen.» (szr)