Kanton Solothurn

Coronakrise: Der Zivilschutz leistet den grössten Einsatz seit Jahrzehnten

Im Kampf gegen Corona steht seit Mitte März auch der Zivilschutz im Kanton Solothurn im Einsatz. Bis heute wurden rund 2300 Diensttage geleistet.

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Zivilschutzangehörige kontrollieren den Zutritt und regeln den Personenverkehr bei den Eingängen der Spitäler. (Archivbild)

Zivilschutzangehörige kontrollieren den Zutritt und regeln den Personenverkehr bei den Eingängen der Spitäler. (Archivbild)

Eddy Schambron

Der Zivilschutz leistet im Kanton Solothurn derzeit seinen grössten Einsatz seit Jahrzehnten. Aufgrund des Coronavirus standen bisher täglich zwischen 50 und 220 Angehörige des Zivilschutzes im Dienst. Bis anhin wurden rund 2300 Dienstage geleistet.

Der Zivilschutz unterstützt unter anderem die Spitäler in Solothurn, Olten und Dornach bei ihren Eingangskontrollen. Des Weiteren war er beim Aufbau der dezentralen Testzentren im Kanton Solothurn oder beim Einrichten der ehemaligen Höhenklinik Allerheiligenberg beteiligt, wo Corona-Patienten aufgenommen werden könnten.

Schutzmaterial für den Gesundheitsbereich

Im Logistikzentrum des Zivilschutzes in Balsthal wird täglich beschafftes Schutzmaterial gelagert und weiterverschickt. Damit wird sichergestellt, dass die Spitäler, Arztpraxen, Pflegeheime und Spitexorganisationen mit genügend Schutzmaterial versorgt sind. Neben Desinfektionsmittel, Schutzanzügen, Schutzbrillen und Handschuhen werden zurzeit jeden Tag rund 10'000 chirurgische Masken (Hygienemasken) verschickt. (mgt)