Weihnachten
Das Fest der Feste naht: So wird Weihnachten legendär

Noch drei Mal schlafen bis zum Fest des Jahres. Höchste Zeit, den Geist von Weihnachten auf sich wirken zu lassen. Hier einige Tipps, mit denen garantiert Weihnachtsstimmung aufkommt und einer legendären Weihnacht nichts mehr im Wege steht.

Deborah Onnis
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Keystone

Süsser Duft in der Luft

Am besten nach Omas Rezept Guetzli wie Mailänderli, Zimtsterne oder Spitzbuben backen. Beim Teigauswallen und Guetzli-ausstechen den Song «Last Christmas» von Wham oder Mariah Careys «All I want for Christmas is you» summen, singen und/oder tanzen (leichtes Wippen reicht auch schon aus). Höhepunkt: Das Naschen der noch warmen Guetzli und verstauen in der alten Guetzli-Büchse.

Bling-Bling an den Ästen
Sei es thematisch oder einfach bunt zusammengewürfelt – Hauptsache, der Tannenbaum muss sich nicht mehr nackt fühlen. Dabei unverzichtbar: die farbige Lichterkette, an der alle Lämpchen brennen. Zugegeben, das Entwirren der x-Meter langen Deko-Kette kann einen viel Geduld und Nerven kosten, aber das Resultat mit dem Oh-Effekt zeigt: Der Schweiss lohnt sich!

Der Prinz weiss

Egal ob selbst gebastelt oder fertig gekauft; eine Krippe hilft, sich an den eigentlichen Feiergrund von Weihnachten zu besinnen. Wird man sich der Liebesbotschaft bewusst, wird die Anzahl der Geschenke unter dem Baum unwichtig. Bereits der kleine Prinz wusste es: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Und dieses macht die grössten Freudensprünge, wenn um Mitternacht an Heiligabend das Christkind seinen Platz in der Krippe findet.

Brenn, Lichtlein, brenn!

Die beste Waffe, um die kalte und die dunkle Abendatmosphäre zu verdrängen, ist ein Kerzlein, oder zwei, oder drei, oder vier ... Ein Adventskranz ist nicht nur ein jahrhundertealter Brauch, sondern auch der ideale Stimmungsmacher. Ein warmes Kerzenlicht, das im besten Fall dazu noch einen weihnachtlichen Orangen- oder Zimtduft verbreitet, zaubert schnell ein entspanntes und besinnliches Ambiente. Da kommen schon bald auch romantische Gefühle auf ...

Kuschelattacke

Im kuscheligem Trainer und in gestrickten Oma-Socken eingemummt warme Schokolade schlürfen und Guetzli essen (siehe «Süsser Duft in der Luft») und am TV eine Liebeskomödie, wie zum Beispiel «Tatsächlich Liebe» oder einen anderen Weihnachtsfilm (siehe «Weck das Kind in dir») gucken. Da schmilzt jedes gestresste Herz hin.

Weck das Kind in dir

Keine Zeit im Jahr eignet sich so gut fürs Schwelgen in Kindheitserinnerungen wie die Weihnachtszeit. Einige Weihnachtsfilme wie «Charlie und die Schokoladenfabrik», «Mary Poppins», «Santa Clause – Eine schöne Bescherung», «Der Polarexpress» oder «Der Grinch» eignen sich perfekt, um das eigene innere Kind mal so richtig wieder aufleben zu lassen und nebenbei auch die kleinen Gäste zu unterhalten.

Oh, du Fröhliche

Besinnlichkeit ist gut und recht, da Weihnachten ein Tag der Freude ist, darf diese aber auch ruhig im Vordergrund stehen. Die Südamerikaner machen es richtig vor: José Feliciano lässt mit seinem Song «Feliz Navidad» auch nur für einige Minuten Sorgen und Probleme des Alltags vergessen. Man freut sich.

We are family

Obwohl es drinnen kuschelig warm ist und draussen neblig und kalt, ist der Besuch der Mitternachtsmesse unersetzbar. Nachdem man sich überwunden hat, in die erbarmungslose Kälte zu gehen, wirkt der überfüllte Kirchenraum wohlig wie nie. Nicht nur die Menschenmasse überträgt dabei die Wärme, sondern auch die gemeinschaftliche Atmosphäre, die einen danach noch lange begleitet.

Surprise, surprise

Trotz minuziösem Analysieren von Grösse, Gewicht und Form der Geschenke ist es angebracht, die Geheimnisse über den Inhalt für sich zu behalten und bis am Weihnachtsmorgen der Auspack-Versuchung zu widerstehen. Denn: Was gibt es Schöneres, als sich morgens von der Neugier wecken zu lassen? Nach der Versammlung um den Baum mindestens fünf Sekunden innehalten und – Trommelwirbel – dann Geschenkpapier und Augen aufreissen und die Überraschung(en) geniessen.

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