Kernkraftwerk Gösgen AG

Die Produktionskosten des AKWs wurden reduziert

Das AKW Gösgen konnte im vergangenen Geschäftsjahr 2016 die Produktionskosten senken. Auch wurden 91.5 Millionen Franken in die Sicherheit des Kernkraftwerks investiert.

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Beim Kernkraftwerk Gösgen konnten die Produktionskosten reduziert werden (Archiv)

Beim Kernkraftwerk Gösgen konnten die Produktionskosten reduziert werden (Archiv)

Keystone

Der Verwaltungsrat der Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG genehmigte zuhanden der Generalversammlung den Jahresabschluss 2016. Demnach hat das AKW Gösgen im 37. Betriebsjahr netto 8,23 Mrd. Kilowattstunden Strom (Vorjahr: 7,97) erzeugt. Die Jahreskosten zulasten der Partner beliefen sich auf 334,1 Mio. Franken; 74,1 Mio. weniger als 2015. Für 2016 ergeben sich daraus gemäss einer Mitteilung Produktionskosten von 4,06 Rp. pro Kilowattstunde (Vorjahr 5,12 Rp./kWh).

«Zur langfristigen Sicherstellung der Verfügbarkeit und zur permanenten Steigerung der Sicherheit wurden im Berichtsjahr 91,5 Mio. Franken (Vorjahr: 96,5 Mio.) in anlagetechnische Verbesserungen, substanzerhaltende Massnahmen und Brennelemente investiert», heisst es. Wie bereits im Vorjahr seien 2016 insgesamt 50,9 Mio. Franken in die unter staatlicher Aufsicht stehenden Stilllegungs- und Entsorgungsfonds einbezahlt worden. Die Gesellschaft ist als Partnerwerk geführt, dessen Aktionäre die gesamte Energieproduktion übernehmen und im Gegenzug die sich ergebenden Jahreskosten erstatten. In diesen ist wie in den Vorjahren eine Dividende von 6 Prozent auf dem einbezahlten Aktienkapital enthalten. Nach der Zuweisung an die gesetzliche Reserve resultiert ein steuerpflichtiger Jahresgewinn von 18,6 Mio. Franken. (mgt)