Aussprache

Kommt es endlich zu einer Lösung im Pflegestreit?

Der Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner, der Verband Solothurner Einwohnergemeinden und das Departement des Innern wollen sich bis Ende Jahr einigen, wie mit Restkosten der freiberuflichen Pflegefachpersonen aus den Jahren 2011 bis 2018 umzugehen ist.

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Die Deckung der Restkosten der freiberuflich Pflegenden ist bisher ungelöst.

Die Deckung der Restkosten der freiberuflich Pflegenden ist bisher ungelöst.

KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Der Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner, der Verband Solothurner Einwohnergemeinden und das Departement des Innern wollen sich bis Ende Jahr einigen, wie mit den Restkosten der freiberuflichen Pflegefachpersonen aus den Jahren 2011 bis 2018 umzugehen ist.

Die Parteien trafen sich zu einer von Regierungsrätin Susanne Schaffner geleiteten Aussprache. Dabei haben die Verbände und das Amt für soziale Sicherheit vereinbart, unverzüglich Verhandlungen aufzunehmen, um den Umgang mit den Restkosten abschliessend zu regeln. Ziel der Verhandlungen sei, bis Ende Jahr eine «einvernehmliche und faire Lösung zu finden, die den Interessen aller involvierten Parteien Rechnung trägt», wie es in einer Mitteilung heisst.

Gegenstand der Verhandlungen soll insbesondere auch die Höhe beziehungsweise die Berechnung der Abgeltungen sein. An der Aussprache sei zudem zum Ausdruck gebrachtworden, dass sowohl die Einwohnergemeinden als auch der Kanton die Arbeit der freiberuflichen Pflegefachpersonen anerkennen und als wichtigen Beitrag im Bereich der ambulanten Pflege betrachten. (szr)