Regierungsratswahlen 2017

Philipp Hadorn hält an Kandidatur fest – es kommt zum Duell mit Susanne Schaffner

SP-Mann Philipp Hadorn lässt sich nicht beeindrucken. Der Gerlafinger Nationalrat will für die Solothurner Sozialdemokraten in den Regierungsrat. Hadorn hält an seiner parteiinternen Kandidatur fest.

Lucien Fluri
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Philipp Hadorn (Gerlafingen) will weiterhin Regierungsrat werden. (Archiv)

Philipp Hadorn (Gerlafingen) will weiterhin Regierungsrat werden. (Archiv)

Hanspeter Bärtschi

Das erklärt der 49-Jährige auf Anfrage dieser Zeitung. Damit wird es an der SP-Nominationsversammlung vom 27. Oktober zu einem Duell zwischen Hadorn und der Oltner Kantonsrätin Susanne Schaffner kommen.

Die Anwältin galt SP-intern bisher als Favoritin für die Nachfolge des abtretenden Regierungsrates Peter Gomm. Mit ihr als Kandidatin könnte erstmals eine Frau für die SP in die Regierung ziehen. Und zum ersten Mal überhaupt könnten zwei Frauen in der Solothurner Regierung sitzen.

Noch am SP-Parteitag Ende August schien nicht allen ganz sicher, ob Hadorn nun wirklich antreten wird. Seine Gerlafinger Sektion erhielt damals eine Klatsche. Ihr Antrag, mit einem Zweierticket zu den Wahlen anzutreten, wurde haushoch abgelehnt. Nur 13 Delegierte sprachen sich dafür aus, 94 Delegierte favorisierten ein Einerticket. Hadorn betont: «Beim Entscheid Einer- oder Zweierticket ging es nie um eine Personendiskussionen. Der Parteitag hat ausdrücklich gewünscht, eine Auswahl zu haben.»

Ebenso deutlich hält Hadorn fest: Seine Kandidatur sei auch von der Parteileitung gewünscht gewesen. Nach wie vor ist Hadorn aber überzeugt, dass ein SP-Zweierticket die bessere Variante gewesen wäre. «Es gäbe kaum Risiken für die Linke.»

Hadorn gibt sich kampfeslustig: Er will sich bei den Amteiparteien vorstellen gehen. Er sei überzeugt, dass er im Gremium das Bestmögliche herausholen und sich für die Solothurner Bevölkerung einsetzen könnte.