Auf einen Blick: Das ist in der Region Solothurn heute Freitag wichtig

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Auf einen Blick: Das ist in der Region Solothurn heute Freitag wichtig

PD

Lesen Sie heute bei uns: Lange Wartezeiten bei der Wohnungssuche frustrieren Gastfamilien von ukrainischen Flüchtlingen. Die Sanierung des Zeitglockenturms in Solothurn ist eine gute Gelegenheit, die Zeitkapseln mal wieder zu öffnen. Und: Die Geschichte einer Rennfahrer-Legende aus Grenchen.

Online-Redaktion
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Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

Es ist Freitag, der 22. Juli. In der Region Solothurn bleibt es heute abgesehen von gelegentlich durchziehenden Schleierwolken sonnig. Die Temperaturen liegen am Morgen bei 15 bis 17 Grad, am Nachmittag gibts einmal mehr sommerliche 29 bis 34 Grad.

Das lesen Sie heute in unserer Zeitung:

Sozialregionen am Anschlag: Selbst die zuständigen Behörden räumen ein, dass sie zwar nicht komplett überfordert, aber doch schwer am Anschlag sind. Immer mehr Flüchtlinge aus der Ukraine, die zuerst bei Privaten untergekommen sind, brauchen jetzt eine eigene Unterkunft. Unterstützung bei diesem Prozess bekommen sie vielerorts von Gastfamilien oder freiwilligen Helferinnen und Helfern. Doch diese fühlen sich von den verantwortlichen Sozialregionen zusehends im Stich gelassen.

Das Geheimnis der Zeitkapseln: Sie bewahren den Alltag von damals für heute. Im Zeitglockenturm in der Solothurner Altstadt befinden sich zwei Zeitkapseln. Derzeit wird der Turm renoviert. Das ist eine gute Gelegenheit, die Kapseln (oder in diesem Fall passender: die Kugeln) mal wieder zu öffnen. Die interessantesten Dokumente und Objekte daraus werden aktuell im Schaufenster des Goldschmieds Hofer ausgestellt. Nach jeder Sanierung wird in den Kugeln etwas Neues aus der entsprechenden Zeit untergebracht. Noch steht freilich nicht fest, was es dieses Mal sein wird.

Rennfahrer-Legende: Er hatte gewagte Ideen, vor allem aber hatte Walter Lambert eine grosse Leidenschaft für den Rennsport. Der Grenchner machte sich als talentierter Pilot von Aston Martin und Ferrari in den 1950er-Jahren einen Namen. Er war einer jener begüterten Herren, die mit edlen Automobilen britischer oder italienischer Provenienz ihre Fahrkünste auf Bergstrecken demonstrierten. Der Motorsport-Historiker Siegfried C. Strasser hat Lamberts schillernde Lebensgeschichte recherchiert und aufgeschrieben. 1961 kam Lambert bei einem Selbstunfall auf der Rückfahrt von einem Rennen ums Leben.

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