Derendingen
Mit Zeichnungen soll der Frühling zu den Senioren nach Hause gebracht werden

zämehäufe@home heisst das Projekt der Jugendarbeit der reformierten Kirche Wasseramt, das durchs Jahr 2021 führen soll. Im Februar wurden Kinder und Jugendliche dazu aufgefordert, eine frühlingshafte Zeichnung zu malen, die dann im Pflegezentrum Tharad einen neuen Platz finden soll.

Rahel Meier
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Über 200 Zeichnungen kamen zusammen

Über 200 Zeichnungen kamen zusammen

zvg

«Ich habe dem Zentrumsleiter 30 Zeichnungen versprochen, die im Haus aufgehängt werden könnten», erklärt Rebekka Matter-Linder, die Jugendarbeiterin der reformierten Kirchgemeinde Wasseramt. Eingereicht wurden jetzt aber 205 Zeichnungen. «Ich bin überwältigt und fast ein bisschen sprachlos», so Matter.

Kreativität der Einzelnen, Solidarität untereinander

Im Rahmen des Projektes zämehäufe@home soll die Kreativität der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen gefördert werden. Es gehe aber auch um den Austausch untereinander und die Unterstützung sozialer Institutionen.

Im Februar wurde dazu aufgefordert, eine frühlingshafte Zeichnung einzureichen. Mitgemacht haben einzelne Kinder und Jugendliche, ganze Familien, aber auch Schulklassen. Nicht nur das «Tharad» kann von den Zeichnungen profitieren, auch die Spitex Derendingen-Deitingen wird einen Teil der Zeichnungen an ihre Klienten verteilen.

Zentrumsleiter Karl Zgraggen nimmt die Zeichnungen von Rebekka Matter-Linder entgegen.

Zentrumsleiter Karl Zgraggen nimmt die Zeichnungen von Rebekka Matter-Linder entgegen.

rm

Es wurde zudem nicht nur gemalt, wie Rebekka Matter-Linder erzählt. Es wurden auch Fensterbilder kreiert, oder frühlingshafte Kleinigkeiten zum Aufstellen. «Die Kinder und Jugendlichen fanden die Idee schön, dass sie Senioren eine Freude machen können.»

Für die Spitex Derendingen-Deitingen konnte Geschäftsleiterin Jacqueline Santangeli ebenfalls eine ganze Kiste mit Zeichnungen entgegen nehmen.

Für die Spitex Derendingen-Deitingen konnte Geschäftsleiterin Jacqueline Santangeli ebenfalls eine ganze Kiste mit Zeichnungen entgegen nehmen.

rm

Letztes Jahr stand das Jahr der Jugendarbeit Wasseramt coronabedingt unter dem Motto fun@home. «Das letzte Jahr war eine grosse Herausforderung. Viel lief über die sozialen Medien.» Dafür hätten sich vermehrt Kontakte mit den Eltern ergeben.

Aktivitäten vor Ort wurden vermisst

Für dieses Jahr ist das Motto zämehäufe@home. Im Januar wurde Abfall gesammelt, im Februar wurde gemalt. Bis in den Dezember werden immer wieder Aufgaben mit einem sozialen Charakter gestellt. Profitieren sollen diverse Institutionen in der Region.

In der Zwischenzeit konnte zudem der Jugendtreff wieder geöffnet werden. «Es sind auffallend viele Jugendliche gekommen», so Rebekka Matter-Linder. Neben den Aufgaben für Zuhause, hat sie ein Programm auf die Beine gestellt, dass diverse Aktivitäten beinhaltet. Gestartet wird mit dem Frühlingsspass, der Kino und Theater beinhaltet. Geplant ist aber auch eine Wanderung durch das Wasseramt auf der zwei Mal in einer Kirche übernachtet werden soll.

Weiter soll in Aeschi ein Jugendraum entstehen. Dabei helfen die Jugendlichen tatkräftig mit.

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