Lüsslingen-Nennigkofen

Fürs Gemeindepräsidium gibts etwas mehr Lohn

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Gemeinderatssaal von Lüsslingen-Nennigkofen

Gemeinderatssaal von Lüsslingen-Nennigkofen

Hanspeter Bärtschi

Die 44 Stimmberechtigten waren sich an der Gemeindeversammlung fast immer einig: Der grösste Teil der Traktanden passierte einstimmig. Als Erstes musste die Übergangsvereinbarung mit der AEK Energie AG genehmigt werden. Die AEK wird vorderhand weiterhin Strom für den Ortsteil Lüsslingen liefern.

Zwar konnte die Ortsplanungsrevision bisher nicht abgeschlossen werden, weil Beschwerden hängig sind. Trotzdem wurde das neue Baureglement in der Zwischenzeit erarbeitet, und erstmals gilt es für beide Ortsteile. Abgeändert – und an die neue Zeit angepasst – wurde das Reglement über das Begräbniswesen. Beide Reglemente wurden einstimmig genehmigt.

Einstimmig wurde auch die Gehaltserhöhung für das Gemeindepräsidium genehmigt. Eine Analyse hatte ergeben, dass die Entschädigung von heute 22'000 Franken eher am unteren Limit liegt. Neu werden es darum 30'000 Franken sein.

Das Budget für 2019 schliesst bei einem Ertrag von 5,881 Mio. Franken und einem Aufwand von 5,723 Mio. mit einem Ertragsüberschuss von 158'585 Franken ab. Hoch sind die Nettoinvestitionen mit 3,289 Mio Franken. Sie werden durch die Sanierung der Mehrzweckhalle und den Anschluss an die ZASE verursacht. Die Gemeinde hat aber noch genügend Eigenkapital. (rm)