Gemeinderat

Luterbach will nur dann fusionieren, wenn Zuchwil will

Nun will auch Luterbach eine «Zuchwiler Klausel» einführen. Der Gemeinderat hat aufgrund von Reaktionen aus der Bevölkerung beschlossen, dass Luterbach nur ein Teil der fusionierten Top-5-Gemeinde wird, wenn Zuchwil der Fusion auch zustimmt.

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Der einstimmige Entscheid des Gemeinderates (im Bild die Verwaltung) muss der Gemeindeversammlung beantragt werden.

Der einstimmige Entscheid des Gemeinderates (im Bild die Verwaltung) muss der Gemeindeversammlung beantragt werden.

Hanspeter Bärtschi

Dieser Vorbehalt gilt bereits in Derendingen. «Die Achse nach Osten sollte nicht unterbrochen werden», sagt Gemeindeschreiber Ruedi Bianchi. Es sei raumplanerisch sinnvoll, wenn die neue Gemeinde ein zusammenhängendes Gebiet bilde.

Der einstimmige Entscheid des Gemeinderates muss der Gemeindeversammlung beantragt werden. Grundsätzlich wäre ein unzusammenhängendes Gemeindegebiet unproblematisch. Wir wollen aber keine Insel sein», so Bianchi.

Mehr Busse?

Gegenüber Vertretern der Busbetriebe Solothurn und Umgebung BSU hat der Gemeinderat seine Wünsche für die nächste Fahrplanänderung geäussert. So möchte man das Angebot am Samstag ausweiten. Die Verbindung zwischen Solothurn und Luterbach endet gemäss Bianchi am Samstag bereits kurz nach dem Mittag. «Wir möchten, dass man auch nach Ladenschluss in der Stadt noch mit dem Bus nach Luterbach kommt.» Auch eine Verbindung nach Derendingen ist erwünscht. Damit könnten die Luterbacher das Alters- und Pflegeheim erreichen. Der Bedarf sei jedoch zu wenig gross, sodass dieser Wunsch kaum erhört werde.

Eine Änderung wünscht sich Luterbach beim Nachtbus. Die nächtliche Fahrt mit dem Moonliner dauert am Wochenende 35 Minuten. Zu lange, um in die Wasserämter Gemeinde zu gelangen. «Wir waren mit dem Angebot nicht zufrieden», sagt Bianchi. Luterbach hat seine Beiträge an den Moonliner gestrichen. Attraktiver wäre das Angebot, wenn eine der zwei Verbindungen Luterbach direkter ansteuern würde.

Aus der Bevölkerung kam der Wunsch nach gedeckten Warteplätzen, vor allem beim Gemeindehaus und der reformierten Kirche. Derzeit wartet man nur bei der Unterführung im Trockenen. Eine Umsetzung der Buswartehäuschen sei jedoch schwierig. (crs)